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Besprechung

Leibhaftige Seelen
oder der Vampir in meinem Blut

Variationen gehörten Sehens zu So finster die Nacht von Tomas Alfredson

(Schweden 2008, Kinostart Deutschland: 23.12.2008)

Text: Gerald Pirner
Bilder: Theresa Fuß



„Nie sind die Tage gewesen, an denen du mich lieben konntest – doch die, vor der du im Leben zurückschaudertest, du wirst sie im Tode anbeten.“ (E. A. Poe)

Nachtzeit des Anderen rote Spur. Körper ohne Gewicht und doch über alle Körper hinaus. Vielleicht auch das, was vormals Seele genannt. Dass sie ja gar nichts wiege wird der sagen der sie aufhebt, im Durchgang in der Schwelle, und wird es sagen bevor sie ihn anspringt bevor sie ihn reißt.

Nacht sagt Sie. Alles schwarz und dass darin Schnee falle. Gefrorene Bewegung vor dem Ende von Zeit. Bild des Filmbilds überhaupt.
„Schrei doch, schrei wie ein Schwein.“
Die Stimme eines Kindes in einem Raum, der von ihr leergeräumt. Nur sie allein hat darin Platz. Nichts zu hören sonst und was zu sehen hört man erst später.
„Schrei doch, los schrei.“

Der Junge sagt Sie. Lichtgeflacker über Fassaden verloren vielleicht aber auch Sterne. Als schaue man durch Butzenscheiben und der Finger der tut es: kuppenspitzenschmaler Metallrahmen in konzentrischen Ringen das Glas. Verwässerte Wirklichkeit draußen. Allein im Innen dem Blick fester Halt und Gegenstände legen ihn aus. Draußen die Stille von einem Motor aufgerissen ohne dass der sich genähert, als entberge er nur ihren Rachen, dessen Lauern vorher schon da. Raunen in Musik übergehend. Synchrone Parallelschritte von Streichern nach oben. Die knicken nach dem dritten schon ein, nehmen in ihrem Scheitern alle Stufen mit zurück und nur eine leere Oktave bleibt. Dass er jetzt nackt da stehe vor einem Fenster, sagt Sie, mit nacktem Oberkörper vor der Scheibe, dass er hinunterschaue, dass er das Taxi sehe, dass er sehe wie das Mädchen aussteigt, ein Mann mit Tüten und Koffern hinterher; dass er ein Messer habe und sich jetzt abwende und jetzt von hinten die Kamera von hinten auf ihn, wie später von hinten auf das Mädchen, das dann knurren sollte, dieses Knurren, jedes Mal dieses Knurren bevor es jemanden reißt. „Schrei, schrei wie ein Schwein“ und dass er da wohl zusteche, das Messer das er habe aber man sehe das nicht, man sehe ihn nur von hinten, die Kamera von hinten wie gesagt …

Ein Film von einem Erblindeten gehört. Was gesehen Ihre Stimme. Aufgerufene Bilder angesprochen in ihm, einst Gesehenes neu erfunden. Das ordnet er um wieder weg zu kommen und er spult zurück und hört es noch mal. Die Bilder Ihr Flüstern. Kehlige Konturen verzischeltes Weiß. Nur wenige Farben. An denen hält sich Handlung, und diese schieben sie sich zu und durchsichtig wie sie ist, Landschaften Räume Figuren in ihnen aufscheinend von ihnen bezeichnet und bedeutet und ausgewiesen. Weiß hört er und dass da ein Eisloch drin und der der mit ihr gekommen versenkt hier ihr erstes Opfer. Weiß ist die Milch die er neben den Männern trinkt, erkannt von ihnen als der neue. Weiß das Papier worin die Wand überwunden, das Morsealphabet darauf vom Jungen an sie. Weiß das Bett der Frau die sie ausgesaugt, und in welchem sie verbrennt, unter der Sonne um die sie gebeten. Eine Schwelle dieses Weiß: gleichgültig Übergänge in sich tragend, dienende Passivität ortsverbindender Bewegungslosigkeit. Aber auch Fürsorge und Mütterlichkeit, weshalb der der die Milch trinkt näher bei den Frauen, die Einladung der Männer ausschlagend.

Die Schule der Unterricht der Vortrag eines Polizisten. Gutmütige Freundlichkeit in Harmlosem versumpft, wie alle Erwachsenen in diesem Film. Freundschaftsbekundungen unter Männern erhaben entleertes Gewäsch und noch wo Gesprächsschablonen über Verbrechen oder Todesstrafe ausgetauscht, schwimmen die Stimmen einander wie Papierschiffchen zu, auf dass ja keiner verletzt. Angesiedelt in einem Hochhausvorort von Stockholm, verleiten Filmkulisse und klischeehaft überzogene Beziehungslosigkeit bei gleichzeitiger Männerbündelei allzu leicht zu sozialkritischen Interpretationen, zu Psychogrammen von Ausgrenzung und Einsamkeit. Obschon all diese Elemente Gerüst dessen was da erzählt – Sozialverhältnisse von Erwachsenen als solche einzig von Männern in denen nur eine Frau auftaucht und auch nur um ausgegrenzt zu werden, wenn die Männerrunde beim Tod eines Kumpels noch mehr zusammen rückt – lässt der Angriff des Vampirs auf die einzige Frau in der Männerwelt eher an Wolfen von Michael Wadleigh denken, dessen Wölfe in New York nur die Ausgestoßenen die Outdrops und die Todgeweihten reißen. Auch der Biss in Ginas Hals vollendet nur was vorher vollbracht.




Unterrichtsende. Aus einer Gruppe von Jungs zum ersten Mal der Name des Jungen.
„Hey Oskar, was glotzt du denn so? Na, glotzt du etwa mich an? Das würde ich schön bleiben lassen.“

Ein verschneiter Wald. Der Mann der ihr hilft der ihr dient - der sie vielleicht irgendwann einmal geliebt hat. Vielleicht sie auch ihn. Kanister und Trichter zurechtgestellt und etwas in der Hand, das der sehen will den er nach der Uhrzeit fragt. „Komm ich zeigs dir“ und einen Lappen aufs Gesicht gepresst ihn betäubt und mit dem Kopf nach unten ins Geäst gehängt. Kanister und Trichter darunter schneidet er ihm den Hals auf. Rituelles Ausblutenlassen, nur dass es hier nicht ums Fleisch geht sondern ums Blut, um diesen ganz besonderen Saft, der dumpf jetzt in ein Hohl rinnt. Dickflüssiger als Wasser und das ist zu hören. Letzteres klänge spitzer. Der Kanister Plastik. Metall kristallisierte das Tropfgeräusch in gewisser Weise, machte es durchlässig, ließe die Gefäßwand da hinein hallen. Ein Hund tauche auf sagt Sie. Ein überdimensionaler Pudel nur dass der weiß, sein Kern also nichts weiter denn ein gefräßiges Vieh. Das schmeißt die Auffangvorrichtung um labt sich am Rot im Weiß und lässt die ganze Szene ins Groteske kippen, erinnernd an den Köter in Lynchs Wild at Heart und wie der mit dem abgerissenen Schädel durchs Bild läuft.

Die Stimme des Mädchens durch die Wand: „Du hast doch gesagt du willst mir helfen. Muss ich das jetzt wirklich selbst machen. Sag endlich was…“ Und der der ihr hilft bittet sie um Verzeihung. Aber er wird ihr nicht mehr helfen. Er wird ihr nicht mehr helfen können. Beim nächsten Versuch ihr Menschenblut zu besorgen wird er erwischt werden. Säure wird er sich dann ins Gesicht kippen um seine Identifizierung zu erschweren, die Spuren verwischend die zu ihr führen, zu dem Mädchen, dessen Name er unter Schmerzen noch einmal ruft: Eli, und nicht zufällig wohl dies der Anfang des letzten Satzes des Ecce homo am Kreuz.




Zerstreuung und Struktur
Wortspalten buchstäblich behaust. Von keinem Sprechen verklebte Schnitte: Löcher dem Ohr längst vergessene Bilder da herausgetrieben in dem was es hört und die heften sich an ihren Schrecken bis seine Stimme beides wieder auseinanderreißt, bis sie nein schreit weil ein anderer sich mit dem Messer der Schlafenden genähert. Erlösend ihr Knurren, dessen ersaufender Satz und er hört, dass sie ihn hat und er hört, dass sie trinkt und er hört, dass sie sich bei ihm bedankt. Allein im Bild aber die Erfüllung ihres Wunsches spürbar, wo das Blut das an ihr klebt mit der Umarmung auch an ihm. „Lieber Oskar“, hatte sie gesagt, „werde doch ein wenig wie ich.“ Das erste Ende, und dass sie dann gehen werde, und dass sie gehen muss.

Ein Vampirmädchen tritt in das Leben eines gleichaltrigen Jungen, dem es hilft sich an seinen Mitschülern und Peinigern zu rächen um sie am Ende ganz einfach zu zerfetzen. So finster die Nacht aber auch eine Art Liebesfilm mit vermeintlichem Happy End, wo er doch von seinem nachgefragten Bekenntnis sie gerne zu haben auch nicht abrückt, nachdem sie ihm gesteht kein Mädchen zu sein. Nein, ein Mädchen ist sie nicht. Als solches hätte sie Alter und Geschlecht. Zeitlosigkeit aber -und deren Ausdruck ist der Vampir zu allererst - kennt weder das eine noch das andere, obschon Sex und hier Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung, das einzige im Genre zu sein scheint, das den Untoten umtreibt und am Leben hält. Körper und Körperlichkeit aber lediglich Vehikel sich in Zeit bewegen zu können, löst der Vampir tendenziell nicht nur alle Ordnung und zuförderst die gesellschaftliche auf. Dass man doch die Polizei holen solle, ruft da einer gegen Ende von Werner Herzogs Nosferatu und der Büttel der Stadt antwortet ihm, dass es keine Polizei mehr gebe. Zu allererst aber wird Zeit in ihrer Vielgestaltigkeit irdisch nur in Menschen ausgeformt, vom Vampir in Zeitlosigkeit verwandelt, womit der aber seine Existenz untergräbt indem er existiert. Spindeln aus denen sich die Geschichten um Vampire spinnen eher also die Beziehung zwischen Zeit- und Zeitlosigkeit denn die zwischen Leben und Tod. Letztere Nebenprodukt frömmelnden Pietismus´ oder wie jüngst in den Romanen Stephenie Meyers um die züchtige keusche Jungfrau herumgegarnte Prüderie, der mit Andy Warhols Dracula in den 70ger Jahren bereits eine wunderbare Persiflage angetan, wo nach Meinung des kränkelnden Dracula in Italien von den Katholiken die besten Jungfrauen mit dem kräftigsten Blut großgezogen, was ihn zum Umzug dorthin bewegt. Wie ein Gegenentwurf gegen die Dracula Trilogie mit Christopher Lee der in wollüstig sinnlichem Biss sich und die Lüsternheit um sich herum fortpflanzt, ist So finster die Nacht um einen vollkommen sterilen Vampir herum entworfen, der, peinlichst darauf achtend sich nicht fortzupflanzen, sich einen Menschen für die Nahrungsbeschaffung hält. Das Objekt der Begierde gleichsam entobjektiviert, liefert nur noch Stoff zum Weiterleben, gleichgültig welcher Gestalt oder welchen Geschlechts oder Alters der Körper aus dem das Blut gezapft. Menschen werden also geschlachtet und nicht mehr in Vampire verwandelt und der Vampir ernährt sich spurenlos. Das Zeitlose nicht mehr identifizierbar und seinen Namen kennen nur die die bei ihm sind. Das Zeitlose, das was einfach nur bleibt, braucht keine Objekte bestimmter Gestalt die es begehrte. Was es zu sich nimmt vernichtet es. Statt Sexualität die Opfer gerissen oder noch besser zerfetzt. Das aber könnte so auch ein Mensch getan haben. Der Film beginnt da, wo die bisherige Nahrungsbeschaffung scheitert.

Ihre Stimme, er nackt vor dem Fenster. Die Scheibe Abdrücke zurückgezogener Berührung. Er weint. Sprechen vom Gesehenen vor sich her getrieben. Worte entwischt. Richtungslos umhergestreunt, scheuchen sie Bilder auf, denen schon lange kein Rahmen zu bleiben gebot. Er spult zurück. Der Spielplatz das Klettergerüst. Oskar mit dem Messer in der Hand, das er in einen Baum rammt.
„Was glotzt du den so? Na, glotzt du etwa mich an? Das würde ich schön bleiben lassen. Was ist denn mit dir? Hast du Schiss? Dann schrei doch!“
Er dreht sich um. Ein Mädchen barfuss und mit bloßen Armen und es spricht ihn an.
„Was machst du da?“
„Gar nichts. Und was machst du da?“
„Gar nichts.“
„Wohnst du hier?“
„Ja. Ich wohne hier auf dem Klettergestell.“
„Klar doch! Wo wohnst du wirklich?“
„Neben dir.“
„Woher weißt du wo ich wohne?“




Das Draußen hat keinen Raum. Akustisch fallen Ort und Handlung zusammen. Nichts führt weg. Wirkliche Wege werden im Raum zurückgelegt. Im Raum kommt das Zeitlose zur Zeit. Der Raum ist die Schwelle über die das Zeitlose gebeten werden muss. Die Schwelle draußen wird im Hall akustisch zum Raum. Die Unterführung der Durchgang. Diesen Raum draußen nimmt sie ein nimmt die Schwelle ein. Hier reißt sie den ersten. Über den Raum über die Schwelle reißt sie den Ort auf. Das Blut als Spur das Orte verbindet. Das Blut als Zeichen wo das Weiß aufgerissen. Das überall gleiche Weiß. Das gleichgültige Weiß. Im Blut wird es durchquerbar. Im Blut zeichnet ein Weg sich auf ihm ab. Im Blut, und dem Blut nach, wird er begangen. Die Unterführung und der See mit dem Eisloch werden in ihm verbunden. Auch der See eine Schwelle. Übergang von Aggregatszuständen. Der Weg verflüssigt den Zustand. Der Zustand wird durchquerbarer Raum.

Nächste Nacht. Sie sitzt hinter ihm.
„Da bist du ja wieder.“
„Da bist du ja wieder.“
„Ich will meine Ruhe haben.“
„Ich will auch meine Ruhe haben.“
„Dann geh doch nach Hause.“
„Dann geh doch selbst nach Hause.“
„Du riechst komisch. Frierst du nicht?“
„Nein.“
„Und wieso nicht.“
„Hab wohl vergessen wie das geht.“

Sie von hinten, wie Sie sagt. Leises Knurren. Nur zu hören, zu sehen sei da nichts. Im Hören das Sehen an seinen Grenzen – die Kamera zeigt was sie nicht kann. Etwas Unberechenbares und nicht verortbar. Gesehenes dem Sehen im Weg was es selbst, und die die da steht hier nur sein Zeichen. Unausgewiesenes in Sicht wird unausweichlich und nichts entkommt ihm. Später dann ihr schlafendes Gesicht von Klaviertönen eingefasst – Gefühlsklischee, dem Auge die Scheidung zwischen Tod und Schlaf abnehmend, die zu treffen letzteres auch gar nicht in der Lage.

Seine Augen gesichtslos Ihr Hals. Speichel unter Atem zäh bevor der Wort wird. Restfeuchte im Flüstern getrocknet, dass die Zunge vom Gaumen heruntergeschluckt werden muss. Geschachtete Löcher die Bilder, kein Gedanke kommt da wortlos mehr raus. Klanggezischel und zwischen dessen Schnitten Ihr Flüstern. Diffuse Hörwelt, und vielleicht nahe bei dem was als verschwommener Hintergrund von Ihr gesehen, und das nannte Sie Tag. Ihre Beschreibungen den Blinden an die der Bilder von Luc Tuymans erinnernd, dem jedoch von Ihr widersprochen. Gehe in dessen Gemälden doch konturenlos alles Gegenständliche ungeschieden ineinander über. Bei Alfredson hingegen fokussiere die Kamera Handelnde oder was auch immer von ihr beobachtet, ziehe diese klar aus verschwommenem Hintergrund. Kein sichernder Horizont. Und die Landschaften scheinen erst zu sich zu kommen, wenn sie keiner sieht.

Dass der Tag keine Farbe habe, denkt der Blinde, und denkt das als durchlässige Gallerte, weich werdend bei Berührung der sie sich entzieht. Musik um Geräusche, und räumlich weit über die hinaus, ein Rahmen dem was Getan und der reißt auf, wenn die Klänge einen Ort bekommen. Ein Loch von draußen durch das hereingesprochen was passiert und was passieren soll. Anweisungen aus Angst inmitten von Wänden, denen Sicherung unterstellt – sprich dass hier nichts hereinkomme was mordet und das unterstreicht wörtlich Verstandenes schon dadurch, dass akustisch Diffuses von ihm nach hinten geschoben und verdrängt. Auch der Nachrichtensprecher weicht zurück vor der Stimme der Mutter, deren vermeintliche Nähe vor das Draußen gestellt. Schritte, Miniaturen eigener Bewegung aus einem Kasten vor dem Hörer in welcher Reichweite und Richtung flächig bestimmt: du gehst nicht und du tust nicht und du weißt doch… Orte von Stimmhaufen ausgewiesen stumpf bei sich. Ob man den Mörder töten dürfe wenn man ihn trifft, fragt der der ihn peinigt.

Nur zwei Gegenstände in So finster die Nacht mit denen tatsächlich gehandelt. Beide allein in den Händen von Männern. Beide Symbol phallischer Macht, führt der eine, das Messer, zur Vernichtung derer die zu ihm greifen. Der andere aber, der Stock, geht wie ein Stab vom Diener in die Hand dessen über, der ihr Diener werden wird. Derselbe Stock mit dem die Leiche des ersten Opfers im Eisloch versenkt, wird von Oskar ergriffen um am selben Ort seinem Peiniger das Ohr aufzureißen. In weiblicher Gestalt das Blut erscheinend, führt es mit unsichtbarer Hand das Messer, das es selbst gerufen um über die zu kommen, die ihm gefolgt.

„Du musst zurückschlagen. Du hast noch nie zurückgeschlagen, stimmts? Ab jetzt wirst du das. Schlag zurück. Hart.“
„Aber die sind zu dritt…“
„Dann schlag umso härter zurück. Du musst dich trauen und richtig hart schlagen, dann hören sie auf.“
„Aber wenn sie…“
„… dann helfe ich dir. Ich kann das.“




Über den Mund
Augen außer sich vor Bilder, in deren Fluss sie vor sich hergetrieben, und jenseits Ihres Körpers gehört in welchem er. Atemstöße Ihr Lachen sein Wort aus Gesehenem breit genug herausgerissen dass auch Ungesagtes dahinter noch Platz hat ohne hervorzuschauen. Ihrem entmündigten Blick nach die Ohren. Satzweise ausgefingerter Mund und zwischen Äußerung und Aussage eine Scheide, die hält alle Zeichen im Drehen, dass keines allein reinkommt. Münder im Mund ineinander, Schleimhautgeknüpf, und unter Zungen Leichenteile die nichts mehr von Geschlechtsorganen wissen. Der ihrige blutverschmiert wie Sie sagt hinter vorgehaltener Hand Pronomina alle beteiligten Lippen durchgespielt: dass man die Gewalttätigkeit der Welt neu erfinden müsse, hatte einmal einer gesagt und der malte Körper so zerrissen wie keiner sonst. Trieb sie, regelrechte Gier aber nur um zu fressen. Das vampirische Geschlechtsorgan reduziert auf menschliche Primärfunktionen. Im Selbsterhaltungstrieb alles Libidinöse verdrängt und die Filmgeschichte mit ihrem Bild vom lasziv potenten Vampirherrscher wird zum Imaginären, dem zu entsprechen Alfredsons Eli willentlich ja geradezu rational sich weigert. Stattdessen der Vampir ganz menschlich und im Begehren des Menschen gespiegelt, den er fragt, ob er ihn gern habe, sprich sie, die das fragt, ob er sich vor ihrer Kälte ekle, ob sie immer noch komisch rieche, nachdem sie ihre Klamotten gewechselt. Ist aber das Spiegelbild das Gründende des Ich als des Menschen Ideal dem er nachstrebt dem er sich unterwirft, bricht Eli, gespiegelt im Bild des Menschen mit ihrem Bild und all den Bildern ihrer untoten Gattung um gereinigt, geradezu Ideal-Mensch zu werden. Asketisch dieses Wesen mit zärtlicher Stimme immer nah an der Liebeserklärung und die so nah am Überlebenstrieb wie Freuds Psychoanalyse beide ja auch verbunden sah, wird unser dekonstruierter Vampir zeitloser Mensch, dessen einziges Problem scheinbar darin besteht, dass er das Falsche frisst, das aber richtig. Auf die Idee sich von Viecher zu ernähren, wie Vampire im neuerlichen Bestsellerschmalz, muss Alfredsons Eli aber erst gar nicht kommen. Wie der Dienende vor ihm, wird der vermeintlich Geliebte nach ihrem gemeinsamen Weggehen wohl ebenfalls die Nahrungsbeschaffung übernehmen, dass sie nicht gezwungen zu beißen oder sich fortzupflanzen. Und wie der Dienende vor ihm, wird er dabei altern, wird er sein und ihr Alter überleben, und letztlich auch sie, die er dann, wie auch sein Vorgänger, fragen wird wozu sie ihn denn sonst brauche - vielleicht aber auch ob sie ihn jemals für etwas anderes gebraucht. Alles Begehren gestillt, zumindest für sie, und das sind nur Bedürfnisse, die der Mensch befriedigt, legt sie sich zu ihm ins Bett, nachdem er ihr versichert, dass sich nichts ändern würde, wenn sie zusammen seien und das heißt: mehr als einfach so daliegen wird hier nie passieren. Ehedem anarchischer Solitär, Feind aller Gesellschaftlichkeit, Versprechen einer gewissen Befreiung zwischen Libertinage und Ewigkeit noch für die niedrigen Schergen, richtet Alfredson seinem modernen Vampir eine symbiotische Beziehung ein, an deren tendenzieller Spießigkeit auch das Provisorische und eine Art nomadisches Prinzip nicht viel ändern.

Weggehen heiße Leben bleiben der Tod, so das Motto Elis, wirkt wie Flucht vor der Erstarrung hörbar im Schnee. Wo Bewegung aber nur was der Zeit unterworfen, ist Zeitlosigkeit selbst Ausdruck solcher Erstarrung. Was weg will braucht Zeit, die aber hat das Zeitlose eben gerade nicht. Letztlich bewegungslos ist es Dauer und als solches alles immer auf einmal. Zu sich wiederum kommt es nur, wenn es das Vergängliche berührt. Und so ist Elis Motto Menetekel ihrer eigenen Existenz, oder der seinigen, je nach dem welches Geschlecht hier dem Geschlechtlosen angedacht. Das Zeitlose kommt nicht weg und deshalb lebt es auch nicht. Als währendes Hier und Jetzt bleibt es alles Mögliche und genau das eben auch nicht - denn hierzu müsste es sterben. Die Idee die Seele das Numinose sich des Menschen als Triebkraft bemächtigend, Befreiung hin zur Handlung ihm – sich selbst aber gegenüber, und reflektiert in höchster Menschlichkeit, als Grausamkeit in tiefster Konsequenz.

Erst von seinem Ende her erfährt der Film seinen Beginn. So finster die Nacht endet nicht oder endet genauer um abermals zu enden. Nur eine Episode, in welcher das Zeitlose zu Zeit kommt, zieht der Film Zuschauer Zuhörer in einen geradezu naturhaften Kreislauf. Den Stock am Weg aufgenommen wie einen übergebenen Stab, übernimmt Oskar die Reproduktion des Vampirs von seinem Vorgänger, ohne dass er darum weiß und wird selbst Vorgänger dessen sein, der ihm nachfolgt und ihn überleben wird, und in zeitloser Dauer alles umspannt von einem Prinzip, das nur in Menschengestalt um von Menschen endlos erhalten zu werden. Seinserfüllung als Dienstverhältnis im vorsexuellen Paradies. Kindliche Unschuld ohne Geburt oder Arbeit denn Geld freilich ist kein Problem für einen Vampir, der wie alle Blutsauger immer genug davon hat. Der Hölle aber entgeht hier niemand.




Körper Auge Ohr
In Ihrem Körper sein Bild und das Ihrige nicht mehr dazwischen, das stürzt da hinein und legt Körperteile frei. Ausgespürt in Ihrer Stimme weniger in dem was gesagt, von dessen Ende her vielleicht später Zuspruch. Bilder: Sprechen in Sprachverlust hinein beschleunigt vom Film, das hält sich in dem der in Ihr ist. Bildschnitte Montagen an denen Beschreibung abreißt, wegsackt, grundlos das Wort davor, und die Augen umso ungeschützter ins Offne, ihrer Zeit von Geschwindigkeit beraubt. Ergriffenheit den Worten nach die ihr entfahren, ihren Ursprung darin suchend und, weitergerissen vom Bildfluss, lässt angedacht angespürt sie zurück, und er hört wie sie abfallen. Verzuckt im Schreck, körperausgelegte Abgründe ergangen die in gehäuteten Silben. Unfertiges. Gedankenruinen meandernd nach ihrem Aufriss. Manchmal nur ausgestoßene Laute. Provisorisch genug die Bilder des Blinden für den silbernen Strich eines Nachhalls.

Triebschicksale, wie er denkt, als sie das Karamell, das er ihr angeboten und das sie zunächst abgelehnt, auf seine Enttäuschung hin aber dann doch gegessen, wieder auskotzt. Später dann ihn vor sich warnend, als sein Blut auf dem Boden, und sie in dieser Mutation die er hört, die er nur hört die aber wohl auch zu sehen, wie Sie sagt, diese Veränderung auf dem Boden, vom Boden her verspeichelte Lefzen rasendes Geschleck. Weggerannt sei er und gerade noch rechtzeitig. Der vor ihm habe sich aus dem Fenster gestürzt nachdem sie seine Bluttransfusion leer gesoffen. Das sei später gewesen, denkt er, und dass er ihn seit ihrer Ankunft nicht mehr gesehen habe nicht mehr hätte sehen sollen. Ihre Fenster parallel zueinander und das ihrige verklebt. Da hört man nur durch die Wand, und Mund und Ohr und Stimme und Klopfen zu beiden Seiten der Wand, und erinnert das Gespräch, das er zu dieser Arbeit gelesen, wo von beiden als zwei Seiten einer Münze gesprochen. Dass sie nichts anderes als Blut zu sich nehme sich von Blut ernähre ihre Vorgeschichte aber ausgeblendet, wie er sagt im Gespräch, von ihm gesagt sprich von ihr, und dass ansonsten die Geschichte Risse bekäme Risse bekommen hätte. Sie hätten ein ganzes Jahr gebraucht um diese Kinder zu finden. Sie hätten in ganz Schweden nach ihnen gesucht. Die Suche sei auch deshalb so schwierig gewesen, weil die beiden eine Seele haben mussten, im Gegensatz zur Vorlage aber keine Herkunft, wie gesagt, oder gedacht hier, von ihm, dass die im Dunkeln bleibe im Finstern wenn man so will, wenn man diesen Verweis von ihm auf den Titel übernehmen wolle, der mit dem ursprünglichen Titel freilich nichts gemein, in welchem davon gesprochen dass man nicht jeden oder jede hereinlassen solle und, schlüpfrig genug so, nicht ausgesprochen wer hier wen reinlasse oder nicht reinlassen solle, oder wer wen reinlassen könne und wo hinein, und er dabei das Fenster öffnend, und er bittet sie herein, der kalte Körper den er erinnert, die Lippen die er küsst, so kalt wie das Blut an ihr, und er spult zurück, er erinnert die Lippen die er küsst, so kalt wie das Blut an ihr, und ob sie tot sei gefragt.
„Bist du tot?“
„Nein, merkt man das nicht…“

Seine Bilder Ihr Körper und er darin und Körper Ihren Bildern. Woher Sie spricht das Bild eines Blinden, angesprochen von dem was Sie sieht, und das hört er. Absehen müssen von ihr dieser Stimme diesem Körper um zu verstehen, und doch nur schauen können wenn er in ihm und in ihr. Nichts was gesehen verschwindet da jemals nichts hört auf. Nichts erscheint aus eigener Kraft nichts kommt weg. Ankommen in Räumen weggehen in Räumen rollende Räume wie Autos wie Eisenbahnwaggons und in einem solchen weggegangen beide also eher weggebracht, wobei nur er zu sehen, sitzend im Abteil, eine Kiste neben ihm, vielleicht auch ein Karton, so wie das Klopfen klingt, das er jetzt hört, das auch der hört der jetzt klopft, wie Sie sagt, dass er jetzt erst klopfe und vorher das Klopfen nicht zu sehen nur zu hören und dass es für ihn das selbe Klopfen gewesen, wie er denkt, fortgesetztes Klopfen selbes Geräusch das nur Ihr Sehen scheide in das was zu sehen und das was nicht, wie auch wohl als er gegen die Wand geklopft nicht zu sehen, wem oder was er da geantwortet, zu hören aber war das da schon, ihre Stimme und so weiter… Dass Wand wohl da sein müsse oder müsste damit Nähe sich mitteilt, sich nur so mitteilen könne, wie er denkt, wie die Seele vor langer Zeit gedacht als eine die um Befreiung bittend, sich auf nämliche Weise geäußert, um eins zu werden mit dem der sie hört. Was Sie aber hier hört ist der Körper, und er hört was zuvor gesehen, und Sie sieht, dass nichts zu sehen ist was er nicht hört. Es mache nicht so viel Sinn, so er im Gespräch, Kindern in diesem Alter die ganze Story zu erklären, die über einen Zeitraum von sechs Monaten laufe, ihnen zu sagen am Anfang bist du dies und am Ende jenes. „Ich habe den beiden also nicht das Drehbuch gezeigt. Stattdessen habe ich ihnen jeden Tag von neuem gesagt, was sie zu tun haben. Ich habe ihnen ihre Dialoge laut vorgelesen. Sie haben durchs Zuhören gelernt nicht durchs Lesen.“




Zeichen greifendes Geäst, Drainage Ihren Röhren lang. Morphemsperriger Wortbruch übersetzt dort hin, wo ihm Halt, und bevor Bilder diesen dem Blick unterspült. Körper-Übergriff unter Stoff festgemachter Haut, dass da etwas woran an Grenze geglaubt, und er fasst hin, und er weiß es. Quantenweis gestockter Atem, die Brust kurz hoch, spürts, und dass spannungverpresste Lippen aufgerissen hört er auch durch die Nase. Bildlos Körperteile aufeinander deutend. Unbezeugte Zeichenseite deren Blöße in Abwesenheit gehoben, lässt Spalten gleichsam organisch sich verkörpern, und gerade dann, wenn nichts von dergleichen spricht. Laute und Töne und Geräusche aus der Tonspur. Das versucht sich darin, nistet sich ein, probiert sich aus, während im Bilderstrom die Stimme weitergetrieben ohne weiteren Versuch den ins Leere hin entblößten Zeichenspalt zu bedecken. Absichtslos abgefallen, außer Reichweite der Blinde. Sein Körper hält ihn da raus und noch da wo er drin ist. Was Sie sieht passiert Ihr, passiert in Ihr und passiert Sie, und was er davon spürt Membran eines Gedächtnisses, quer durch Sie schwingend muskelfaserlang. Blindheit, leibhaftige Oberfläche spiegelblank, und die gibt Ihr Ihre Bilder wieder, lässt Sie sehen was Sie sah. Das aber wiederum hört auch er nicht, und erst recht nicht die Reste, die erst von Kommendem wieder hochgespült. Der Körper von seinen Zeichen enteignet, aber selbst das nur sein Bild. Gewichtloses Seelen gegenüber dieser Parasit, ohne Geschlecht wie alle Zeichen. Handlungen allein um Verletzungen gedreht, der Ausfluss davon rot an ihr. Das Geschlechtlose auf der Suche nach einem Körper um geschlechtlos bleiben zu können. Zeichen vom Körper Gewicht verliehen, die zeigen zum Dank ihm auf woher der Schmerz kommt, und dass da nichts fortführt, das verdankt er ihnen auch. Klaffen, was fehlt ausgewachsen. An Zeit scheiternde Zeitlosigkeit, und diese überlebt im doppelten Sinn des Wortes: nicht mehr weiter zu dekonstruierender Schmerz. Kein Zeichen lässt sich da vorführen.

Wann sie geboren sei wisse sie nicht, feiere daher auch keine Geburtstage. Nein, er möge seinen Drehwürfel behalten, hatte sie gesagt, und ihn als Geschenk abgelehnt, nachdem sie diese Art dreidimensionales Puzzle zu seiner Verblüffung in kürzester Zeit gelöst. Der Würfel das Schicksal vom Zeitlosen rational geknackt und zurückgegeben in die zeitliche Hand des Menschen: „Das ist deiner.“ Ihre Existenz so wenig vermessbar wie die Zeit, die in ihr aufgehoben, oder der von ihr überwundene Raum, den der Mensch in seinen Körperbewegungen zu einer Fläche degradiert, auf der er klebt. Er spult zurück. Die erste Szene in der sie auftaucht, das Taxi, und Harry Kümels Erscheinen der Gräfin Bathory im Auto vor einer viktorianischen Villa, erinnert, das dieser in Blut an den Lippen zweimal hintereinander abspielt, als hätte die Schattenlose ein Doppel das gesondert herbeigefahren werden muss. Alfredsons weiblicher Vampir aber ohnmächtig gegenüber zivilisatorischer Einhegung, von der er/sie gleichsam gebannt und bei Überschreitung mit dem Austreten von Blut aus allen Löchern des Kopfes bestraft, muss wie in einer Art magischer Inkantation hereingebeten werden, aufgefordert, nicht nur durch Geste sondern durch das Wort, hereingebeten, und im Raum zur Anwesenheit gebracht, dieser zeitlose Wille zur Grausamkeit, zu dem sich hier entschieden, und zu dem sich der entschieden, der sich ihm unterwirft, der ihn zugleich aber auch nährt birgt und beherbergt. Die Entscheidung zum Willen die Entscheidung zur Handlung die Entscheidung zum Grausamen Rücksichtslosen jenseits aller Moral, obschon die freilich da mitschwingt, wo der Zuschauer sich dabei ertappt, dass er ihm Recht gebe, ohne zu bemerken wie mit solchem Recht die bürgerlich vermittelte Gesellschaftlichkeit geradezu nietzscheanisch überschritten. Nicht aus Unwissenheit hatte er sie nicht hereingebeten, hatte er sie provoziert ohne seine Einladung hereinzukommen, sondern aus Neugier sehen zu wollen, was passiert, und jetzt im Rückblick sich gefragt, was da denn an Blut aus ihr ausgetreten, ob es das was sie zu sich genommen, und was denn - und eben hier die Grausamkeit weitergedacht - geschähe oder geschehen wäre, wenn dies Bild von ihr, dies blutüberströmte Gesicht ihn nicht veranlasst hätte, sie doch hereinzubitten, darin die Blutströme zum Stillstand bringend, ob es nicht nur dies Bild gewesen, das er nicht hatte ertragen können, dieser Schreck, wo doch was da zu sehen vielleicht folgenlos, denn: hätte sie ausbluten können, würde sie ausbluten, und was dann, was bliebe dann von ihr, wo solcher Blutstrom doch sonst warm, sie von Innen her nicht erwärmte. Grausamkeit später. In Jahren gedacht. Das Fenster, das erste Mal ihr kalter Körper. Auch unter der Bettdecke hatte der sich nicht erwärmt. Auch unter der Bettdecke hatte er ihn nicht zu erwärmen vermocht. Und er schaut aus dem Fenster, und ein Blinder gegenüber, als beobachte der ihn. Nur, dass er die Augen geschlossen habe. Stumm vor sich hinsprechend, vielleicht auch laut, aber da war das Fenster, da war die Scheibe, und vielleicht wisse er ja nur nicht, dass er allein im Zimmer.


Text: Gerald Pirner - red | Bilder: Theresa Fuß / 22. Februar 2009
ID 4211
So finster die Nacht
Horror, Drama, Fantasy, Romanze | Schweden 2008

Originaltitel: Låt den rätte komma in | Let the Right One in
Genre: Horror, Drama, Fantasy, Romanze
Deutschlandstart: 23.12.2008
USA Kinostart: 24.10.2008
Produktionsland: Schweden 2008
Länge: 114 Minuten
FSK: ab 16 Jahren

Weitere Infos siehe auch: www.latdenrattekommain.se





 

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