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| EXTRA - Kurzmeldungen und Infos |
- HotSquat Calendar 2012
- Europas Western im Berliner Zeughauskino (3. bis 31. Januar 2012)
- „Lebenszeichen 2012“ – der neue Farbbildkalender der Gesellschaft für bedrohte Völker ist da!
- Ausstellung „REUNION“ (von Quinten Metsijs bis Peter Paul Rubens) in der Antwerpener Kathedrale wird verlängert
- 25. Jüdische Kulturtage in Berlin (8. – 18. September 2011)
- 50 Jahre Feuernacht - Neuerscheinung zu den Südtirol-Attentaten der 1960er-Jahre
- DIE UNTOTEN - LIFE SCIENCES & PULP FICTION, 12. - 14. 5. 2011 (Kampnagel Hamburg)
- Manifest der Höflichkeit - René Borbonus‘ neues Buch: "Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen"
- „Was für ein Leben!“: Sieger des diesjährigen Biografie-Wettbewerbs stehen fest ...
- Osterfestival Tirol (8. bis 24. April 2011)
- “Deutsch werden - Why German people love playing frisbee with their nana naked” von Jacinta Nandi im Verlag Periplaneta
- Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie »Sachbuch/Essayistik« - Marie Luise Knott, Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt
- DIE KINDER VON PARIS (ab 10. Februar in den Kinos)
- Auswanderermuseum BallinStadt on tour: Interaktive Ausstellung im Herold-Center in Norderstedt (31. 1. - 10. 2. 2011)
- 28. Lange Nacht der Museen in Berlin (Sonnabend, 29. Januar 2011, 18:00-02:00)
- EU fördert internationalen Kulturaustausch über Otto Bartning - Projekt „Otto Bartning in Europa“ (eurOB) gestartet
- „Was für ein Leben!“: Preisträger des bundesweiten Biografie-Wettbewerbs ausgezeichnet
- Freitag-Sonntag, 8.-10. Oktober 2010 | Workshop »Ravensbrücker Kolloquium: Homophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im NS.
- NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt die beeindruckendsten Schiffe der Welt ...
- Berlin: 12. Kunst und Kulturfestival 48 STUNDEN NEUKÖLLN, 25.6.-27.6.2010
- Ein kleines Stück Zeitgeschichte – und ein kurzes Ge-Denken an Otto Bartning, Kirchenbauer
- Gedenkveranstaltungen, Sonntag, 18. April 2010, Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, 65. Jahrestag
- Nibelungenlied als Popsong - Leipziger Band Brandan veröffentlicht erste LP
- 20 JAHRE AKADEMIE SCHLOSS SOLITUDE! – DAS PERPETUUM MOBILE
- 27. Januar 2010, weltweit Holocaust Gedenktag, 65. Jahrestag zur Befreiung des KZ Auschwitz
- „Hochzufrieden ins neue Jahr“ - Historisches Museum der Pfalz freut sich über treues Publikum
- 21 Millionen Euro für die Kultur – Kulturstiftung des Bundes stellt neue Programme vor
HotSquat Calendar 2012
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Anlässlich des bevorstehenden Ende des Mayakalenders – und damit vielleicht dem Weltuntergang, inszenieren HausbesetzerInnen aus der Schweiz und Belgien eine wirr skurrile Retrospektive auf die Menscheitsgeschichte. Der Kalender enthüllt in 13 Bildern, was uns die Geschichtsschreibung bis jetzt vorenthalten hat. Jedes Bild ist in einem anderen besetzten Haus mit den jeweiligen BewohnerInnen fotografiert, die Inszenierungen sind spontan und wild.
Der Erlös aus dem Kalenderverkauf kommt der Autonomen Schule Biel zugute, die kostenlose Deutsch– und Französischkurse anbietet.
Die Bilder können auf http://www.hotsquat.ch angeschaut werden.
Übrigens: Wer bis am Mittwoch mittag bestellt, sollte seinen/ihren Kalender vor Weihnachten erhalten.
Ausstellungen:
Fotografie der Gegenwart am Jurasüdfuss, unter anderem mit Heini Stucki, Franz Gloor etc. / 19.11.2011 bis 15.04.2012 / historisches museum olten
Soooo viele, Gruppenfotografie, unter anderem mit Spencer Tunick, Quinsong Wan, Claudia Rogge etc. / 05.02.2012 bis 12.08.2012 / MeWo kunsthalle memmingen (D)
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Website: http://www.antalthoma.ch
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Antal Thoma - PM v. 20.12.2011
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Europas Western im Berliner Zeughauskino (3. bis 31. Januar 2012)
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Vom 3. bis 31. Januar präsentiert das Zeughauskino mit der neuen Ausgabe des Cinefests einen Querschnitt durch die Geschichte des europäischen Western. Auf dem Spielplan stehen unter anderem ein "Neckar-Western" aus dem Jahr 1920 (Feuerteufel), ein deutsches "Sensations-Drama mit Reiterscenen" von Harry Piel (Erblich belastet?), ein NS-Western, für den sich Hans Söhnker in den Sattel schwang (Gold in New Frisco), ein konstruktivistischer Western aus der jungen Sowjetunion (Po zakonu von Lew Kuleschow), "Red Western" aus Ungarn und Rumänien, Italo-Western und DEFA-Indianerfilme.
Das vollständige Programm der Reihe EUROPAS WESTERN - siehe Website!
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Website: http://www.dhm.de/kino/europas_western.html
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Jörg Frieß - PM v. 16.12.2011
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„Lebenszeichen 2012“ – der neue Farbbildkalender der Gesellschaft für bedrohte Völker ist da!
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„Projekte der Hoffnung“ sind Thema des neuen Bildkalenders „Lebenszeichen 2012“ der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Mit farbenprächtigen, oft exotisch anmutenden Bildern und mit spannenden Texten auf den Rückseiten der Monatsblätter erzählt er Erfolgsgeschichten von Selbsthilfe-Initiativen, die Ureinwohner oder Minderheitenangehörige auf die Beine gestellt haben. Ihre Gesichter auf den Fotos leuchten vor Freude, Stolz oder auch Dankbarkeit.
Sie haben ihre Projekte mit viel Mut, Kreativität und Beharrlichkeit vorangetrieben und sich so aus eigener Kraft ein bescheidenes Auskommen erarbeitet, sich weitergebildet oder ihren Kindern den Besuch einer Schule ermöglicht.
Die außergewöhnlichen Bildmotive des Kalenders laden den Betrachter dazu ein, sich intensiver mit den Berichten über die Situation der Cherokee (USA), Maya (Mexiko), Maasai (Kenia), Tuareg (Niger), Dongria Kondh (Indien), Tau Ta´a (Celebes/Indonesien), Roma in Europa oder der Menschen in Ladakh, Sibirien und anderen Ländern zu beschäftigen und in ihre uns fremde Welt einzutauchen.
Denn es kommen auch Angehörige dieser Volksgruppen selbst zu Wort, die authentisch schildern, wie ihnen der Spagat zwischen ihren Traditionen und der „modernen“ Industrie- und Kommunikationsgesellschaft gelungen ist.
Auch „Lebenszeichen“ ist eine Erfolgsgeschichte. Der hochwertige und informative Farbbildkalender erscheint nun zum 20. Mal. Er ist ideal auch als Geschenk für Verwandte und Freunde!
„Lebenszeichen 2012“ (13 Farbbilder, 44x32 cm / Querformat, ISBN: 978-3-9500796-8-5) ist erhältlich bei der
Gesellschaft für bedrohte Völker
Postfach 2024
37010 Göttingen
Tel: 0551 49906-26
Fax: 0551 58028
E-Mail: c.rach@gfbv.de
und kostet: 19,90 Euro (zzgl. 4,50 Euro für Verpackung und Versand)
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Website: http://www.gfbv.de
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Cécile Ayoub - PM v. 17.08.2011
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Ausstellung „REUNION“ (von Quinten Metsijs bis Peter Paul Rubens) in der Antwerpener Kathedrale wird verlängert
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Die Ausstellung „REUNION. Von Quinten Metsijs bis Peter Paul Rubens. Meisterwerke aus dem Königlichen Museum kehren in die Kathedrale zurück” wird verlängert, bis die Renovierungsarbeiten im Königlichen Museum für Schöne Künste Antwerpen (KMSKA) beendet sind.
„REUNION“, ein Projekt des Königlichen Museums für Schöne Künste Antwerpen (KMSKA) und der Liebfrauenkathedrale in Antwerpen, war geplant vom 5. Juni bis 15. November 2009. In diesem Zeitraum wurden mehr als 175.000 Besucher aus dem In- und Ausland gezählt und ihre Wertschätzung war groß.
Die Ausstellung wird nun bis zur Wiedereröffnung des KMSKA verlängert. Im Museum sind wichtige Renovierungsarbeiten geplant, die Anfang 2011 beginnen und zwei Jahre dauern werden.
So können die Werke, während der Schließung des Museums, weiter in Antwerpen und „in situ“ ausgestellt werden; an dem Ort, für die sie durch ihre Auftraggeber bestellt wurden: Gilden und Handwerk, Stadtmilizen und Bruderschaften.
Nach den Renovierungsarbeiten können diese unschätzbaren Altarstücke aus der Kathedrale, mit kleinen Kunstgriffen, unmittelbar zurück in den Sälen des wiedereröffneten Museum aufgestellt werden.
Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 10 bis 17 Uhr, mit Einschränkungen für den Besuch am Wochenende während den Gottesdiensten.
Liebfrauenkathedrale
Handschoenmarkt
B-2000 Antwerpen
Tel +32 (0)3 213 99 51
Fax +32 (0)3 231 86 17
info@dekathedraal.be
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F. Floris, Val van de Engelen (C) Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen
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Website: http://www.dekathedraal.be/de/tentoonstelling.htm
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Ausstellungs-Tipp v. 11.08.2011
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25. Jüdische Kulturtage in Berlin (8. – 18. September 2011)
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25 Jahre Jüdische Kulturtage in Berlin. Das sind 25 Festivals voll atmender Kultur, gelebter Erinnerung und freudvollen Ausblicken in die Zukunft. Das Jubiläumsjahr ist ein Jahr der Begegnungen. Ob beim Poetengespräch zwischen dem iranischen Dichter SAID und dem israelischen Dichter Asher Reich oder beim Lesemarathon der drei Bücher der Weltreligionen – Kulturen und Religionen treten in Dialog. Und in der Reihe „Was Sie schon immer über Judentum wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“ können endlich die Fragen gestellt werden, die den Besuchern schon immer unter den Nägeln brannten.
Die Musik
„Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört“. Jeder kennt die Lieder „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder“. Werner Richard Heymann prägte wie kaum ein anderer Komponist das Musikleben in Deutschland bis zum Aufstieg des Nationalsozialismus – und doch ist sein Name weithin unbekannt. Dagmar Manzel und Tal Balshai präsentieren anlässlich des 50. Todestages und zum Festivalauftakt einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens.
Hebräischer HipHop spiegelt mehr als jede andere Musik die Realität von vielen Jugendlichen des Landes wider: Wirtschaftskrise, Armut, Kriminalität und nicht zuletzt der israelisch-palästinensische Konflikt. HaDag Nachash, eine der wichtigsten Bands der Szene, kommt nach fünf Jahren wieder nach Berlin und trifft auf die beliebteste Akustik-HipHop-Formation der Stadt: die Ohrbooten. Die vier Berliner schafften vor wenigen Jahren den Aufstieg von der Straßenband zu Popstars. Eine musikalische Begegnung mit jeder Menge handgemachten Grooves und intelligenten Texten im ASTRA Kulturhaus.
Die Zusammenarbeit des RIAS Kammerchores mit dem israelischen Dirigenten Ud Joffe entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer neuen Tradition im Bereich der synagogalen Musik. Sie knüpft an die großen Konzerte des Chores mit dem unvergessenen Kantor Estrongo Nachama an. In diesem Jahr steht die synagogale Musiktradition des Solisten Israel Rand und seines Landes im Zentrum. Titel des Konzerts: „Israels Gebet“ – nomen est omen!
Wohl kaum ein Künstler vermag die ethnische Vielfalt des israelischen Volkes musikalisch besser auszudrücken als Idan Raichel. In seinen Songs trifft äthiopische Volksmusik auf arabische Poesie, jemenitischer Gesang auf biblische Psalmen, prallt Reggae auf Pop und mischen sich Afrobeats und karibische Rhythmen. Bei den 20. Jüdischen Kulturtagen feierte Idan Raichel mit einem umjubelten Konzert sein Deutschland-Debüt. Mittlerweile ist er ein Star der Weltmusik und tourt weltweit durch ausverkaufte Hallen. Nun ist er endlich zurück in Berlin und spielt ein akustisches Konzert in der Synagoge Rykestraße, das ein intimes Musikerlebnis zu werden verspricht.
Jasmin Tabatabai überrascht auf der CD Eine Frau als Jazz- und Chansonsängerin und singt erstmals ein komplettes Album in deutscher Sprache. Darunter eigens für sie komponierte Songs, aber auch bekannte Stücke jüdischer Komponisten. Der Pianist und Komponist David Klein ist dem Publikum der Jüdischen Kulturtage sicher noch durch den Abend Selma – in Sehnsucht eingehüllt präsent. Auf der dazugehörigen CD ist auch Jasmin Tabatabai vertreten. Wir freuen uns, die beiden Künstler mit ihrem CD-Release-Konzert für das Festival gewonnen zu haben.
Giora Feidmans Bedeutung als Musiker geht inzwischen weit über seinen Ruf als „König des Klezmer“ hinaus. Seine Spielweise sucht ihresgleichen und lässt sich kaum besser beschreiben als mit einem Zitat Leonard Bernsteins: „Lang leben Giora, seine Klarinette und seine Soul-Musik. Er schlägt Brücken zwischen Generationen, Kulturen und Schichten und er tut es mit vollendeter Kunst!“ Anlässlich seines 75. Geburtstages und des 65. Bühnenjubiläums spielt er mit Freunden ein Konzert in der Synagoge Rykestraße.
Seit ihrer Gründung 1996 hat die Amsterdam Klezmer Band (AKB) eine erstaunliche Entwicklung gemacht. Anfangs nur ein Trio, das in Bars und auf den Straßen von Amsterdam spielte, ist die Band inzwischen auf internationalen Festivals, Dance Events und in Clubs ein gefragter Gast. Die AKB zieht ihre Einflüsse ausschließlich aus der Musik des Ostens. Die sieben Musiker verbinden das Vermächtnis der Klezmer-Musik, die Intensität des Punk und verschiedene Stile von Gypsy- und Dance-Musik aus dem Balkan miteinander und hinterlassen damit nach ihren Auftritten ein erstauntes und vom Tanzen schweißgebadetes Publikum.
Das Theater
In diesem Jahr arbeiten die Jüdischen Kulturtage zum ersten Mal mit dem Schlosspark Theater zusammen. Im Stück Besuch bei Mr. Green treffen die Lebenswelten zweier Generationen jüdischer Emigranten in New York aufeinander. Der junge Ross Gardener (Steffen Schroeder) ist von einem Richter dazu verdonnert worden, sich einmal wöchentlich um Mr. Green (Michael Degen) zu kümmern, den er beinahe mit dem Auto überfahren hätte. Dass Ross ebenfalls einen osteuropäisch-jüdischen Hintergrund hat, stimmt den bornierten, kauzigen Mr. Green kurzfristig versöhnlich. Als Ross ihm aber von seinen homosexuellen Neigungen erzählt, ist die vorsichtige Annäherung zwischen den beiden Männern empfindlich gestört. Doch auch Mr. Green hat ein Geheimnis...
Begegnungen und gesprochene Worte
Ein besonderes Projekt ist die öffentliche Lesung der großen Bücher der Religionen vor der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße. Die hebräische Bibel für das Judentum, das Neue Testament für das Christentum und der Koran für den Islam werden an vier Tagen hintereinander gelesen. Zwischen 7 Uhr und 22 Uhr stellt sich der evangelische Theologe Dr. Felix Leibrock dieser Aufgabe und liest die drei Bücher ohne Unterbrechung. Darüber hinaus werden bekannte Persönlichkeiten angefragt, sich an der Lesung zu beteiligen.
Mit Das Haus, das uns bewohnt suchen Asher Reich (Israel) und SAID (Iran), das Poetengespräch. In jeweils 40 Gedichten, die aufeinander antworten oder sich ineinander spiegeln, die sich wie Echos, Zwischenrufe oder Fragen lesen lassen, treten sie in Dialog. Ein lyrischer Abend, der im Vertrauen auf die prophetische Kraft der Poesie mit der Begegnung zweier Dichter ein klares Zeichen setzt.
Die jüdische Gesellschaft in Deutschland ist präsent, sichtbar und hörbar. Und doch ist sie den nichtjüdischen Deutschen oft wenig bekannt. Was bedeutet es, jüdischer Deutscher zu sein? Wie nehmen jüdische Menschen die nichtjüdische Umwelt wahr? Wie lebt es sich in zwei Kalendern? Was ist koscher? Ist das Judentum eine Religion oder eine Kultur? Welches Weltbild haben jüdische Deutsche? Wie lebt ein orthodoxer Jude in Deutschland? In der Reihe Was Sie schon immer über Judentum wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten stehen drei Experten nach einem kurzen Vortrag für die Fragen der Besucher zur Verfügung und zur Diskussion bereit.
Bislang ist sie nur wenigen ein Begriff: Die Berliner Malerin und Käthe-Kollwitz-Schülerin Gertrude Sandmann (1893–1981). Ihre Lebensgeschichte liegt jetzt in der Reihe Jüdische Miniaturen im Hentrich & Hentrich Verlag vor. Die Schauspielerin Annekathrin Bürger liest aus Sandmanns noch unveröffentlichten Tagebüchern, die einen bewegenden Einblick in ihre Gedanken über Krieg, Religion, Juden, Schoah, Kunst und die Rolle der Frau geben.
Die Ausstellung
Das Berliner Jüdische Museum war das größte und das modernste jüdische Museum der Welt. Am 24. Januar 1933 wurde es in der Oranienburger Straße 31 neben der Neuen Synagoge eröffnet. Nur eine Woche später kamen die Nationalsozialisten an die Macht. Es existierte nur wenige Jahre, doch gelang es in dieser Zeit, eine Reihe von einzigartigen Ausstellungen durchzuführen und eine außerordentliche Kunstsammlung aufzubauen. Am 10. November 1938 wurde es gewaltsam geschlossen und das gesamte Museumsinventar beschlagnahmt. Das Centrum Judaicum hat umfangreiche Recherchen zum Verbleib dieser Kunstsammlung unternommen. Für diese Ausstellung kehren repräsentative Werke nach mehr als 70 Jahren an ihren Ursprungsort zurück. Anlässlich der Ausstellungseröffnung spielen Judith Ingolfsson (Violine) und Vladimir Stoupel (Klavier) Musik von Erich Wolfgang Korngold und Erwin Schulhoff.
Das Fest
Wegen des großen Erfolges in den vergangenen Jahren, holen wir wieder den Shuk Ha’ Carmel in all seiner Vielfalt nach Berlin: berauschender Duft von exotischen Gewürzen und frischem Brot, ein Meer von Farben soweit das Auge reicht und mitreißende Musik – der Shuk Ha’ Carmel ist der größte Markt in Tel Aviv. Hier wird mit Obst und Gemüse gehandelt, mit Kleidung, Kunst und Judaika. Hier wird gegessen und getrunken, hier trifft man Freunde und tauscht Neuigkeiten aus. Hier feiern wir ein rauschendes Fest, und alle sind herzlich eingeladen!
Offene Türen
Berliner und ihre Gäste sind in der Langen Nacht der Synagogen wieder eingeladen, das religiöse Leben in den Synagogen kennen zu lernen, an der Hawdala-Zeremonie zum Schabbat-Ausgang teilzunehmen und ein vielfältiges Programm zu entdecken. Bei Führungen, Konzerten oder Gesprächen mit Gemeindemitgliedern bieten sich interessante Gelegenheiten, einen Einblick in den jüdischen religiösen Alltag in Berlin zu gewinnen.
Außerdem laden die Berliner Synagogen wieder herzlich ein, am 9. September an den Schabbat-G´ttesdiensten teilzunehmen.
Künstlerischer Leiter des diesjährigen Festivals ist Dr. Hermann Simon. Er ist Direktor der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum.
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Website: http://www.juedische-kulturtage.org
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Ruth Hundsdoerfer - PM v. 25.06.2011
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50 Jahre Feuernacht - Neuerscheinung zu den Südtirol-Attentaten der 1960er-Jahre
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Die sogenannte „Feuernacht“, jene nächtliche Anschlagserie vom 11. auf den 12. Juni 1961, wurde zum Symbol des Kampfes um Selbstbestimmung in Südtirol. 30 Jahre danach erschien unter dem Titel Feuernacht. Südtirols Bombenjahre die erste Aufarbeitung der Südtirolattentate der Sechzigerjahre, herausgegeben von Elisabeth Baumgartner, Hans Mayr und Gerhard Mumelter. Nach vier Auflagen ist das Buch längst vergriffen, so wie auch andere Titel unseres Verlages, die sich mit den Attentaten von 1956 bis heute beschäftigten. Nun jährt sich die Feuernacht zum 50. Mal und Hans Karl Peterlini, Autor mehrere Bücher zum Thema und u.a. auch des Standardwerkes Südtiroler Bombenjahre. Von Blut und Tränen zum Happy-End?, legt nun – basierend sowohl auf seinem Werk als auch auf den umfangreichen Bildteil der Erstauflage der Feuernacht – eine neue zusammenschauende Publikation vor. Ergänzt wird diese neue Feuernacht mit zahlreichen Exkursen, so etwa zur Rolle der Frauen, zur Sicht der italienischen Bevölkerung, zu den politischen Hintermännern, zur Erinnerungskultur in Wissenschaft und Literatur.
Völlig neu recherchiert wurden auf der Grundlage bisher kaum zugänglicher Gerichtsakte die Blutbäder und die Rolle der Geheimdienste, aber auch die Stimmung in der italienischen Bevölkerung, die Geschichte des ersten Todesopfers der Feuernacht, die italienischen Anschläge in Österreich, der Gerichtskrimi um den Nordtiroler Sympathieträger des BAS Kurt Welser.
Hans Karl Peterlini: FEUERNACHT. SÜDTIROLS BOMBENJAHRE - HINTERGRÜNDE, SCHICKSALE, BEWERTUNGEN (1961-2011)
512 S. m. zahlr. Abb.
Hardcover mit Schutzumschlag
Euro [D/A] 47; [I] 45 | sFr 74,50
ISBN 978-88-7283-390-2
© Edition Raetia 2011
Edition Raetia
Weintraubengasse 23
I-39100 Bozen
T: 0039 / 0471 / 976904
F: 0039 / 0471 / 976908
H: 0039 / 333 / 6460073
E: info@raetia.com
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ISBN 978-88-7283-390-2
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Website: http://www.raetia.com
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Thomas Kager - PM v. 03.06.2011
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DIE UNTOTEN - LIFE SCIENCES & PULP FICTION, 12. - 14. 5. 2011 (Kampnagel Hamburg)
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Wann ist ein Leben zu Ende, wann beginnt es und wer bestimmt darüber? Das sind drei der zentralen Fragen, die vom 12. bis zum 14.Mai 2011 auf dem inszenierten Kongress DIE UNTOTEN von Wissenschaftlern aus Medizin, Philosophie und Biotechnologie, Künstlern, Pflege-Praktikern, Theologen und Kulturwissenschaftlern diskutiert werden. Parallel zu den Vorträgen arbeitet der kanadische Zombie-Film Regisseur Bruce LaBruce auf Kampnagel an seinem neuen Film „Ulrikes Brain“, der sich mit der rätselhaften Obduktion von Ulrike Meinhofs Gehirn beschäftigt, Ulrich Waller inszeniert mit Dietrich Kuhlbrodt eine neue TV-Gerichtsshow über die Rechte von Reformzombies und im Alabama Kino auf dem Kampnagel Gelände läuft ein umfangreiches Zombie Filmprogramm. Außerdem bieten Künstler wie beispielsweise Schorsch Kamerun, Felix Kubin, die Bühnenbildnerin Barbara Bilabel oder die Literaturwissenschaftlerin Marianne Schuller dem Publikum in Einzelgesprächen „Charismatische Beratungen“ zu verschiedenen den Tod und das Leben betreffender Phänomene.
DIE UNTOTEN, ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit Kampnagel und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, sind Kongress und Inszenierung gleichermaßen. Die künstlerische Leitung hat Hannah Hurtzig übernommen, die auf eine theatrale Popularisierung von Wissenschaft und die bewusste Überforderung des Publikums setzt, das zwischen gleichzeitig in verschiedenen Räumen eines Filmsets (Krankenhaus, Labor und Friedhof) stattfindenden Vorträgen, Filmen und Inszenierungen einen eigenen Weg durch die unübersichtliche Welt des Untoten finden muss.
Über 50 Referenten treffen während der dreitägigen Veranstaltung in unerwarteten Konstellationen und zu verschiedenen Fragestellungen aufeinander. Die wissenschaftliche Federführung für dieses Projekt lag bei Dr. Karin Harrasser, Dr. Oliver Müller, Georg Seeßlen und Markus Metz.
DIE UNTOTEN - LIFE SCIENCES & PULP FICTION
Kongress und Inszenierung
12. - 14. 5. 2011
täglich 17 - 22 Uhr
Kampnagel Hamburg
Tagesticket:
18€ / 8€ erm.
3-Tage-Ticket: 40€ / 20€ erm.
Karten: 040 270 94949
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Website: http://www.kampnagel.de
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Mareike Holfeld - PM v. 27.04.2011
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Manifest der Höflichkeit - René Borbonus‘ neues Buch: "Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen"
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In Zeiten, in denen Anstand nicht selbstverständlich ist und Egoismus grassiert, orientieren sich immer mehr Menschen um – weg von der Ellbogen-Mentalität hin zu einem taktvollen Miteinander. Ein Trend mit Glückspotenzial, findet Rhetorikcoach René Borbonus. Denn: Wer seinen Mitmenschen mit Höflichkeit begegnet, fährt langfristig besser, vertieft zwischenmenschliche Beziehungen und erhöht sein Ansehen bei Freund und Feind. Das neue Buch des Kommunikationsexperten widmet sich daher ganz der Wiederentdeckung einer längst vergessenen Tugend: Respekt!
„Respekt ist das Schmiermittel der Gesellschaft“, erklärt Borbonus im Vorwort seines neuen Buchs. „Er definiert unsere Beziehungen und unser gesamtes Sozialverhalten wie kein anderer Faktor menschlichen Miteinanders.“ Je nach Ausprägung entscheidet er darüber, ob Geschäftsverhandlungen glücken oder scheitern, ob Freundschaften halten oder brechen und ob ein Partner sich ernst genommen fühlt oder Streit entsteht. „Davon abgesehen ist Respekt Treibstoff für das eigene Ego“, betont der Autor und Referent. Ausreichend vorhanden stärkt er sowohl die Selbstsicherheit und Zuversicht eines Menschen, als auch dessen Mut und Risikobereitschaft – und schafft so optimale Voraussetzungen für den beruflichen wie privaten Erfolg.
Doch von nichts kommt nichts, lautet die ehrliche Botschaft des Buches. „Nur wer lernt, mit anderen respektvoll umzugehen, wird am Ende selbst Respekt und Anerkennung gewinnen", so Borbonus. Auf 245 Seiten erklärt der Kommunikationsexperte daher nicht nur anschaulich, wen oder was wir respektieren sollten und warum es manchmal so schwer ist, durchgängig höflich zu bleiben. Im Mittelpunkt steht auch die Frage, wie Entgleisungen vermieden werden können, wie mit Despektierlichkeit umzugehen ist und wie sich Respekt als Erfolgsinstrument einsetzen lässt.
Statt Wellness-Rhetorik setzt der Ratgeber dabei übrigens ganz und gar auf Alltagstauglichkeit. Praxisorientiert und mit vielen Beispielen aus Wirtschaft, Politik und dem täglichen Leben zeigt Borbonus auf, wie man mit Selbstbeherrschung, Konfliktfähigkeit und Überzeugungskraft in schwierigen Situationen bestehen kann und wie sich mit den Mitteln der Kommunikation der Respekt von Mitmenschen gewinnen lässt. Psychologische Erkenntnisse, bekannte Respektlosigkeiten und unterhaltsame Anekdoten inklusive.
René Borbonus
Respekt! Wie Sie Ansehen bei Freund und Feind gewinnen
Econ Verlag, Berlin 2011
ISBN 978-3-430-20110-0
Gebunden, 256 Seiten, 18 EUR
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Website: http://www.ullsteinbuchverlage.de/econ/
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Carmen Bloß - PM v. 13.04.2011
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„Was für ein Leben!“: Sieger des diesjährigen Biografie-Wettbewerbs stehen fest ...
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... drei Lebensgeschichten werden dokumentarisch verfilmt
Berlin, 31. März 2011 – Die spannendsten Lebensgeschichten von Bürgerinnen und Bürgern aus Deutschland sind in der Kategorie „Zeitzeuge“ die Doppelbiografie von Claus Fritzsche und Margot Kowaljowa aus Sachsen, in der Kategorie „Engagement“ die von Horst Thomssen aus Barmstedt in Schleswig-Holstein und in der Kategorie „Persönlichkeit“ die von Susanne Huber aus Babenhausen in Bayern.
Aus insgesamt 216 Einsendungen ermittelte eine sechsköpfige Jury aus Historikern und Biografie-Experten die Sieger des jährlich stattfindenden Biografie-Wettbewerbs „Was für ein Leben!“. Die drei Gewinner dürfen sich nun über die dokumentarische Verfilmung ihrer Lebensgeschichte im Wert von je 15.000 Euro freuen, die im Oktober 2011 im Deutschen Historischen Museum Berlin uraufgeführt wird.
Ziel des Biografie-Wettbewerbs „Was für ein Leben!“ ist, auf die Bedeutung von Lebensgeschichten von nicht-prominenten Bürgerinnen und Bürgern für unsere Geschichte und gesellschaftliche Entwicklung aufmerksam zu machen. Auch „Normalbürger“ sind Zeitzeugen, Vorreiter oder Vorbilder, sie stehen jedoch nicht so oft im Rampenlicht. Mit dem Biografie-Wettbewerb soll diesen Lebensgeschichten besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Erster Platz in der Kategorie „Zeitzeuge“
In der Kategorie „Zeitzeuge“ entschied sich die Jury für eine Doppelbiografie, Claus Fritzsche, 87, und seine Lebensgefährtin Margot Kowaljowa, 75 aus Moritzburg und Coswig in Sachsen: beide verbindet eine große Liebe zu Russland und zur russischen Sprache. Claus Fritzsche lernt diese in der Kriegsgefangenschaft: als technischer Übersetzer ist er später so gefragt, dass er sich trotz aller ideologischen Unbotmäßigkeit ein passables Leben in einer Nische der DDR-Gesellschaft bauen konnte. Seine jetzige Lebensgefährtin Margot Kowaljowa war 25 Jahre mit einem Soldaten der russischen Armee verheiratet: eine
Liebe, die sowohl von sowjetischer als auch von DDR-Seite über Jahrzehnte durch Schikanen torpediert wurde.
Für Jurymitglied Vera Lengsfeld, Publizistin und Mitglied des Bundestags a.D., ist es viel zu wenig bekannt, „wie schlecht es den Sowjetsoldaten in der DDR ging und dass, wer in der DDR die deutsch-sowjetische Freundschaft wirklich mit Leben erfüllen wollte, mit massiven Strafen zu rechnen hatte“. Für Dr. Hans-Martin Hinz vom Deutschen Historischen Museum ist bei Claus Fritzsche vor allem ungewöhnlich, „wie jemand mit einer so positiven Haltung aus der Kriegsgefangenschaft herauskommt.“
Gewinner der Kategorie „Engagement“
Der erste Platz in der Kategorie „Engagement“ ging an Horst Thomssen, 70, Schleswig-Holstein. Der aus einer christlich geprägten Handwerkerfamilie stammende Gas- und Wasserinstallateur engagiert sich von Kindesbeinen an: Er hat schon als Junge Lebensmittel an Flüchtlinge verteilt, bei der Hamburger Flutkatastrophe geholfen, später Süchtige und Straffällige betreut. Momentan koordiniert er die Ehrenamtsbörse von Barmstedt und schult als Seniortrainer jüngere Ehrenamtliche. Für Jurymitglied Loring Sittler vom Generali Zukunftsfonds ist vor allem wichtig, dass Thomssens Engagement „über ein ganzes Leben geht und er auch daran arbeitet, als Senior Trainer sein Engagementwissen weiterzugeben. Das ist sehr wichtig für die Infrastruktur des ehrenamtlichen Engagements in Deutschland“.
Sieger der Kategorie „Persönlichkeit“
In der Kategorie „Persönlichkeit“ entschied sich die Jury für Susanne Huber, 69, aus Babenhausen in Bayern. Susanne Huber war bis 2003 Hans-Werner Huber: ein katholisch geprägter und als stellvertretender Bürgermeister engagierter Unternehmer, verheiratet, mit vier Kindern. Nach tiefen persönlichen Krisen hat er sich in Absprache mit seiner Familie zur Geschlechtsumwandlung entschlossen - und hat das in 80 Briefen an Geschäftspartner, Freunde und Honoratioren mitgeteilt. Für Jurymitglied Dr. Alexander von Plato vom Institut für Geschichte und Biografie der Fern-Universität Hagen ist vor allem der Mut beeindruckend, mit dem jemand, der so tief in einem bayerischen Dorf und dessen Normen verwurzelt ist, diesen Weg geht. Für Jurymitglied Evelyn Filipp von ad.eo filmbiografien, dass die sogenannte Provinz darauf viel toleranter reagiert, als man das vom Klischee her vermutet.
Die Auswahl der Sieger fiel der Jury nicht leicht: „Es gab eine Fülle von sehr spannenden, bewegenden, und in jedem Fall interessanten Biografien. Auch die Nicht-Prämierten bleiben weiter für die Öffentlichkeit zugänglich: Sie werden Teil unseres Zeitzeugen-Archivs in LeMo-Lebendiges Museum online“, so Jurymitglied Dr. Juliane Haubold-Stolle vom Deutschen Historischen Museum.
Der Biografie-Wettbewerb wird unterstützt vom Deutschen Historischen Museum und finanziell ermöglicht vom Generali Zukunftsfonds. Hauptziel des Generali Zukunftsfonds ist, das bürgerschaftliche Engagement älterer Menschen zu fördern, Akteure besser zu vernetzen sowie die öffentliche Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement zu verbessern.
Weitere Informationen zu den Biografien des Wettbewerbs unter: www.was-fuer-ein-leben.de
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Website: http://www.was-fuer-ein-leben.de
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Pressemitteilung vom 21. März 2011
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Osterfestival Tirol (8. bis 24. April 2011)
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Das Osterfestival Tirol entstand vor 23 Jahren aus dem Wunsch heraus, den Dialog verschiedener Kulturen und ihrer Religionen zu unterstützen. Seit der Gründung des Festivals treten wir mit Hilfe der Kunst den sich in allen Religionen verbreitenden fundamentalistischen Tendenzen entgegen. Den Einblick in andere Welten verschaffen die jährlich wechselnden Themen, die sich mit unterschiedlichen Kulturkreisen und Kunstformen auseinandersetzen. Das Einzigartige des Osterfestival Tirol ist die Einheit von Thema und Programm, das sich mit der österlichen Tradition verbindet. Im Mittelpunkt steht dabei die Musik, ergänzt durch Theater, Tanz, Literatur und Symposien. Innsbruck und Hall i.T. werden jedes Jahr zur Osterzeit zu einem internationalen Ort der Begegnung.
2011 widmet sich das Osterfestival Tirol einem uns bis ins Innerste prägenden Thema: der Zeit. Drei Wochen lang lassen eine Vielfalt an Künstlern und Musikern, die sich diesem Thema annehmen, das Osterfestival Tirol zu einem kulturellen Erlebnis werden. Das musikalische Spektrum reicht von klassischer Musik über neue Musik aus Europa, sowie traditionelle Musik aus dem Baskenland und Senegal. Drei der renommiertesten Tanzkompanien aus Belgien/Mexico, Frankreich/Algerien und Marokko werden sich mit dem Thema der zeitlichen Transzendenz, ihrer Begegnung im Jetzt und ihrer Bedeutung für die Zukunft auseinandersetzen.
Das Festival findet vom 08.04. bis 24.04.2011 statt.
Osterfestival Tirol
c/o Galerie St.Barbara e.V.
Schmiedgasse 5
A-6060 Hall in Tirol
Austria
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Website: http://www.osterfestival.at
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Nevina Emilova - PM v. 23.03.2011
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“Deutsch werden - Why German people love playing frisbee with their nana naked” von Jacinta Nandi im Verlag Periplaneta
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"Deutsch werden" ist eine Deutschstunde mit Jacinta Nandi. Sie lebt seit über zehn Jahren totally integriert in Berlin und ist trotzdem immer noch nicht deutsch enough. In ihren Texten befasst sie sich mit dem alltäglichen Wahn, der einer Engländerin, die nicht sehr englisch aussieht, in Deutschland entgegenschlägt. Ihr “Beginner´s Guide to Germany” , ihre trockenen Analysen und verblüffenden Beobachtungen sind nicht nur äußerst unterhaltsam sondern auch eine Offenbarung für das eigene Selbstverständnis.
JACINTA NANDI: „Deutsch werden – Why German people love playing frisbee with their nana naked“
Periplaneta Verlag Berlin
Edition Mundwerk
Buch & CD, Softcover
104 S./54 min., 13,5x13,5cm
ISBN: 978-3-940767-76-9
GLP: 13€ (D)
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Website: http://www.periplaneta.com
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Marion Müller - PM v. 18.03.2011
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Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie »Sachbuch/Essayistik« - Marie Luise Knott, Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt
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Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu können, dass ein Buch aus unserem Frühjahrsprogramm für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie »Sachbuch/Essayistik« nominiert ist:
Marie Luise Knott, Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt
»Ich rühre nie wieder eine intellektuelle Geschichte an!« 1933, den Bankrott des Denkens und der Urteilskraft vor Augen, verließ Hannah Arendt, die Schülerin von Martin Heidegger und Karl Jaspers, ihre Heimat, die Philosophie und Deutschland. Um in den Besitz einer eigenen Sprache für das Gesehene und Gehörte, Geschehene und Getane zu gelangen, begann sie im Exil ihre Wege des »Verlernens«, die sie später ihre lebenslange Verstehensarbeit nannte.
Marie Luise Knott rekonstruiert Hannah Arendts Erkenntniswege, durch die sich die Theoretikerin der Freiheit kollektiver »Lebenslügen« und vorgefasster Meinungen, die am Denken hindern, zu entledigen vermochte.
Verlernen ist mehr als ein Buch über das Nachleben dieser Ausnahmedenkerin. Arendts Wege des Verlernens erweisen sich als Anstöße zu politischem Handeln und Urteilen.
Marie Luise Knott, geboren 1953 in Köln, studierte Politische Wissenschaft und Romanische Literatur und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie war leitende Redakteurin der deutschsprachigen Le Monde diplomatique. Heute lebt sie als Übersetzerin und Autorin in Berlin. Als Herausgeberin veröffentlichte sie zu Hannah Arendt zuletzt: Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit (Matthes & Seitz Berlin 2007) sowie Hannah Arendt/Gershom Scholem, Der Briefwechsel, 1939-1964 (Suhrkamp Verlag 2010).
Die Begründung der Jury: "Marie Luise Knott erschließt das Denken Hannah Arendts einfühlsam, unaufgeregt und eindringlich. So erscheinen Lachen, Übersetzen, Verzeihen und Dramatisieren als Techniken, um Freiheit zu gewinnen."
Erscheinungstermin: 16. Februar 2011
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Website: http://www.matthes-seitz-berlin.de
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Maren Block - PM v. 10.02.2011
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DIE KINDER VON PARIS (ab 10. Februar in den Kinos)
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"Der elfjährige Joseph freut sich auf seinen letzten Schultag. Ferien sind angesagt und Lausbubenspiele auf den Straßen und in den Parks von Paris. Doch im Sommer 1942 ist alles anders als sonst: Schilder stehen plötzlich vor Spielplätzen und Kinos, auf denen steht: 'Für Juden verboten'.
Mit 'Kinder von Paris' macht sich die Regisseurin Roselyne Bosch an ein Thema, das in Frankreich lange Zeit tabu war: Die Massenverhaftung von rund 13 000 Juden, darunter mehr als 4000 Kindern, die unter dem Namen 'La Rafle du Vélodrome dHiver' als eines der dunkelsten Kapitel in Frankreichs Gegenwartsgeschichte eingegangen ist. In den Mittelpunkt stellt sie eine Familie, die den Nazis zum Opfer fiel.
(Die Kinder von Paris, Frankreich, Deutschland, Ungarn 2010, 115 Min., FSK ab 12, von Roselyne Bosch, mit Jean Reno, Mélanie Laurent)"
Quelle: http://www.swp.de
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Website: http://www.die-kinder-von-paris.de/
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"Die Kinder von Paris" - Filmtipp v. 09.02.2011
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Auswanderermuseum BallinStadt on tour: Interaktive Ausstellung im Herold-Center in Norderstedt (31. 1. - 10. 2. 2011)
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Ein Museum zeigt eine Ausstellung in einem Einkaufscenter – eine ungewöhnliche, aber erfolgreiche Kombination. Vom 31. Januar bis 12. Februar präsentiert das Auswanderermuseum BallinStadt einen Teil seiner interaktiven Ausstellung im Herold-Center in Norderstedt. Das auf der Veddel ansässige Erlebnismuseum ermöglicht damit den Besuchern des Herold-Centers das spannende Thema Auswanderung vor 100 Jahren hautnah zu erleben. Bereits zum zweiten Mal präsentiert die BallinStadt ihre spannende Wanderausstellung in einem Einkaufscenter - so bereits im vergangenen Oktober in der Europa Passage am Ballindamm.
In der Ausstellung können sich die Besucher des Herold-Centers über verschiedene audio-visuelle und interaktive Installationen in die Thematik der Auswanderung um 1900 einfühlen. Eine 13 Meter hohe Freiheitsstatue – damals das erste Hoffnungszeichen für die Auswanderer nach ihrer beschwerlichen Reise – begrüßt die Besucher. Neben mehreren überdimensionalen und begehbaren Koffern, die unter anderem über die damaligen Schiffsklassen informieren, zeigen die zwölf Biografienwände die Lebenswege berühmter Auswanderer. Ein über zwei Meter hohes historisches Buchmodell illustriert zudem die Hamburger Passagierlisten der Schiffe von 1850 bis 1934. Durch einen integrierten Computer, der mit dem Portal ancestry.de verbunden ist, kann jeder Besucher selbst in das Thema Familienforschung eintauchen und sich auf die Spuren seiner Vorfahren begeben. Fachkundiges Personal steht während des gesamten Ausstellungszeitraums für Fragen und weitere Informationen vor Ort zur Verfügung.
Die BallinStadt im Herold-Center
vom 31.01. bis 12.02.2011
Mo-Sa von 09:30 – 20:00 Uhr
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Website: http://www.ballinstadt.de
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Juliane Ostler - PM v. 26.01.2011
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28. Lange Nacht der Museen in Berlin (Sonnabend, 29. Januar 2011, 18:00-02:00)
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Fast 70 Museen beteiligen sich an der 28. Langen Nacht der Museen, die diesmal dem Motto „Körper trifft Seele“ folgt.
Die Kombitickets für den Besuch aller Veranstaltungen, für die Benutzung der Shuttle-Bus-Routen und für die An- und Abreise mit der BVG und S-Bahn im Tarifbereich ABC gibt es in allen beteiligten Museen, den Theaterkassen (zzgl. VVG), Berlin-Infostores, Fahrschein-Verkaufsstellen, Kundenzentren und an den Fahrscheinautomaten der BVG und der S-Bahn Berlin. Das Kombiticket kostet 15,00 / erm. 10,00 €, für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei. An den Automaten gibt es keine ermäßigten Tickets.
Online-Tickets gibt es auf dem gemeinsamen Portal aller Berliner Museen www.museumsportal-berlin.de. Das kostenlose Programmheft ist an allen Vorverkaufsstellen erhältlich.
Das Motto „Körper trifft Seele“ nimmt Bezug auf das Jahresthema des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das sich der Gesundheitsforschung in all ihren Facetten widmet.
Die Museen eröffnen damit den Zugang zu einem Bereich, in dem sich seit der Antike die Phantasie von Künstlern und Philosophen, Musikern und Dichtern entzündet hat. Wie gewohnt ergänzen Führungen, Performances, Workshops, Kinderprogramme und diverse musikalisch-literarische Darbietungen die Dauerausstellungen.
Eröffnet wird die Lange Nacht der Museen am Sonnabend, dem 29. Januar um 18.00 Uhr, im Kulturforum am Potsdamer Platz, dem Zentrum der Langen Nacht. Hier ist auch der zentrale Umsteigeplatz für die Shuttle-Busse, hier können Spätentschlossene Tickets kaufen. Unter www.lange-nacht-der-museen.de findet sich das komplette Programm mit allen Routen der Shuttle-Busse.
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Website: http://www.lange-nacht-der-museen.de
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Pressemitteilung von kulturprojekte-berlin.de - red. 10.01.11
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EU fördert internationalen Kulturaustausch über Otto Bartning - Projekt „Otto Bartning in Europa“ (eurOB) gestartet
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Er baute europaweit Kirchen, zählt zu den wichtigsten Kirchenbaumeistern des 20. Jahrhunderts, war Ehrendoktor der Theologie und ein bedeutender Architekt der Klassischen Moderne zudem. Er gilt neben Walter Gropius als Vater der Gründungsidee für das Bauhaus. Auch vertrat er früh völkerverbindende Ideale, zu einer Zeit, als nationalistische Töne vorherrschten, und proklamierte immer wieder ein zeitgemäßes, nicht konfessionell verengtes Glaubensverständnis:
Prof. D. Dr. Otto Bartning 1883-1959) setzte viele Akzente, 1919 ebenso wie 1949. Wenn man ihn „Baumeister der Hoffnung“ genannt hat, bezieht sich dies keineswegs nur auf seine Architektur.
In Folge von Gedenkveranstaltungen in den „Bartning-Jahren 2008/2009/2010“ – anlässlich seines 125. Geburtstages, seines 50. Todestages, des Bauhausjahres 2009 und runder Jubiläen wichtiger von ihm entworfener Kirchen – ist das Interesse an Otto Bartning merklich gestiegen. Wir freuen uns, dass nun die Bedeutung seines Wirkens und dessen Erforschung weitere Anerkennung erfahren mit einer Projektförderung der Europäischen Union im „Grundtvig-Programm zum Lebenslangen Lernen“:
Auf Initiative der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK) fördert die EU das Projekt „Otto Bartning in Europa“ (eurOB). Beteiligt sind die OBAK (als Projektkoordinator), die DenkmalAkademie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Kirchengemeinden in Österreich, den Niederlanden, der Tschechischen Republik und Litauen sowie zwei Kultureinrichtungen (das Severoèeské Muzeum v Liberci in der Tschechischen Republik und das Centre national de littérature in Luxemburg). Als Kooperationspartner wirken mit das Fachgebiet „Geschichte und Theorie der
Architektur“ und das Otto-Bartning-Archiv der TU Darmstadt sowie das Institute of Architecture and Construction der Kaunas University of Technology und die Stiftung NEUE KULTUR in Berlin. Für die Abschlusspräsentation in Berlin ist eine Kooperation mit der Guardini Galerie und der Berlinischen Galerie (Landesmuseum für moderne Kunst, Fotografie und Architektur) im Gespräch.
Durch
internationalen Erfahrungsaustausch zwischen Personen mit unterschiedlichem Hintergrund (Kirche, Kultur, Wissenschaft, Denkmalschutz, Bildungspraktiker) hoffen wir das Wirken Otto Bartnings und das hiermit in vielen Orten Europas entstandene kulturelle Potenzial europaweit bekannter zu machen und der Öffentlichkeit zu erschließen. So sollen im Projekt Archivdokumente und Bildmaterial zusammengetragen, aufbereitet und dargestellt, der heutige Zustand seiner Architektur dokumentiert wie auch Handlungsbedarf für den Erhalt wichtiger Bauzeugnisse aufgezeigt werden.
Vor allem aberbildet seine über die Architektur hinausreichende Bedeutung einen Schwerpunkt – Otto Bartning als Impulsgeber für Kirche, Gesellschaft und das menschliche Zusammenleben.
Die Projektpartner wollen sich im Hinblick auf die öffentlichkeitswirksame Vermittlung der Projektziele vernetzen, fachlich wie methodisch voneinander lernen, Kontakt zu örtlichen und überörtlichen Multiplikatoren etablieren und eigene Aktionsformen erproben. In der Zeit bis Juli 2012 sind internationale Arbeitstreffen und öffentliche Präsentationen geplant, zum Beispiel im Herbst 2011 eine Ausstellung in Dornbirn/Österreich und im Juli 2012 eine Abschlusspräsentation in Berlin.
Am 21.11.2010 stellen wir unser Projekt in einem öffentlichen Symposium in Essen (Kulturhauptstadt Europas 2010) vor: 15-17 Uhr in der Auferstehungskirche (Manteuffelstr. 26).
Zum Projekt ist eine Internetseite eingerichtet (mit Liste aller Projektpartner):
www.otto-bartning.eu
gez. Immo Wittig
für den Vorstand der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.V. (OBAK)
E-Mail:bartning-kirchen@otto-bartning.de
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E-mail: bartning-kirchen@otto-bartning.de
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Website: http://www.otto-bartning.eu
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Siehe auch: http://www.kultura-extra.de/extra/notiz.php#1414
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Pressemitteilung der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK), 16. November 2010
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„Was für ein Leben!“: Preisträger des bundesweiten Biografie-Wettbewerbs ausgezeichnet
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Dokumentarfilme der Lebensgeschichten feiern im Deutschen Historischen Museum in Berlin Premiere
Im Mittelpunkt der Filme, die am 10. Oktober 2010 im
Deutschen Historischen Museum in Berlin Premiere feiern, stehen keine prominenten Schauspieler, sondern Normalbürger als Zeitzeugen, Vorbilder und Vorreiter. Sie sind die Gewinner des bundesweiten Biografie-Wettbewerbs; ihr Preis: die Verfilmung ihrer Lebensgeschichte. Mit der Uraufführung der 30-minütigen Filme werden die Preisträger heute ausgezeichnet. Aus insgesamt 203 Einsendungen ermittelte die fünfköpfige Jury aus Historikern und Biografie-Experten die diesjährigen Gewinner in den Kategorien „Persönlichkeit“, „Engagement“ und „Zeitzeugen“. Die Dreharbeiten fanden von Mai bis
August 2010 an Original-Schauplätzen in Berlin, Hamburg, Zeitz, Paris und der rumänischen Kleinstadt Lipova statt.
Erster Platz in der Kategorie „Zeitzeuge“
In der Kategorie „Zeitzeuge“ wird der 91-jährige Wilhelm Simonsohn aus Hamburg mit der Filmbiografie „Ein Leben zwischen Krieg und Frieden“ ausgezeichnet. Der ehemalige Verwaltungsleiter am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat als Adoptivsohn eines jüdischen Vaters dessen Verfolgung miterlebt – und meldete sich trotzdem auf Rat seines Vaters freiwillig zur Luftwaffe. Sein Zeitzeugen-Bericht beeindruckte die Jury vor allem durch die Schilderung seiner ambivalenten Rollen. „Ich bin sehr stolz, dass mir diese große Ehre zuteil wird und meine Geschichte für meine Kinder und Enkel auf diese Art und Weise festgehalten wird“, freut sich Wilhelm Simonsohn, der erst auf Initiative seiner Tochter am Wettbewerb teilnahm.
Gewinnerin der Kategorie „Engagement“
Der erste Platz in der Kategorie „Engagement“ geht an Else Schwenk-Anger aus Alpirsbach im Schwarzwald. Ihr Dokumentarfilm „Das Leben ein bisschen heiler machen“ zeigt, wie die 74-jährige Kinderbuchautorin und - verlegerin 1991 durch einen Besuch im Waisenhaus Lipova aus ihrem harmonischen Familien- und Geschäftsleben gerissen wurde. Sie opferte ihre Bilderbuch-Karriere, um Waisenkindern in äußerster Not zu helfen. Sie gründete und baute ehrenamtlich das Projekt „Kinder-Reigen e.V./Hora Coliilor“ auf, das aus zehn in der Stadt Lipova verstreuten Familienhäusern besteht, worin Waisen in Familiengruppen von Pflegeeltern liebevoll betreut werden. Zudem konnten durch ihr Engagement eine Sonderschule, ein Haus für HIV-infizierte Kinder, ein Therapiezentrum für Behinderte und ein Altenheim in der rumänischen Stadt gegründet werden. „Die Unterstützung der Kinder ist für mich eine besondere Herzensangelegenheit“, so die Preisträgerin.
Siegerin der Kategorie „Persönlichkeit“
In der Kategorie „Persönlichkeit“ wird die 42-jährige Clara Welten aus Berlin zur Siegerin gekürt. Die Dokumentation der Schriftstellerin, Lehrerin und Heilerin trägt den Titel „Erzogen zum Widerstand“. Sie wurde von ihren Eltern im Geist der Bekennenden Kirche erzogen und kam dadurch als Teenager heftig mit ihrer DDR-Umgebung in Konflikt. Auch nach der Ausreise in die BRD verließ sie das Gefühl nicht, unverstandene Außenseiterin zu sein: Die gravierenden psychischen Probleme konnte sie erst überwinden, als sie nach Frankreich ging. Clara Welten hält es für richtig, dass Kinder Werte vermittelt bekommen, die ihre Eltern vertreten – moralische, religiöse oder politische. Sie hinterfragt jedoch die psychologischen Gegebenheiten: „Es ist immer abzuwägen, wie ein Kind die Konflikte mit der Umwelt meistern kann und inwieweit ein Kind sich wünscht, Teil dieser Umwelt
zu sein. Kinder sollten nicht als Fahnenträger der Eltern missbraucht werden.“
Der Biografie-Wettbewerb wird unterstützt vom Deutschen Historischen Museum und vom Generali Zukunftsfonds im Rahmen seines Leitthemas „Demografischer Wandel: Unsere gemeinsame Verantwortung“. Hauptziel des Generali Zukunftsfonds ist, das bürgerschaftliche Engagement älterer Menschen zu fördern, Akteure besser zu vernetzen sowie die öffentliche Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement zu verbessern.
Weitere Informationen zum Wettbewerb im Internet:
www.was-fuer-ein-leben.de
neues handeln GmbH
Kommunikation für gesellschaftliche Themen
Lindenstraße 20 | 50674 Köln
http://www.neueshandeln.de
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Website: http://www.neueshandeln.de
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Pressemitteilung vom 10. Oktober 2010
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Freitag-Sonntag, 8.-10. Oktober 2010 | Workshop »Ravensbrücker Kolloquium: Homophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im NS.
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Geschichte und Gedenken«
Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und dem LSVD, gefördert vom Schwulen Museum Berlin, der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Tagungsbüro: Janna Lölke (wiss. Volontärin), loelke@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-25/13
Homophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im Nationalsozialismus.
Geschichte und Gedenken
Workshop 8. - 10. Oktober 2010, veranstaltet von der Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und dem LSVD, gefördert vom Schwulen Museum Berlin, der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen.
Die Entstehungsgeschichte des „Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“ ist seit den 1990er Jahren begleitet von der kontrovers diskutierten Frage: In welchem Ausmaß sind neben den homosexuellen Männern auch lesbische Frauen verfolgt worden? Nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung war weibliche Homosexualität im „Dritten Reich“ – mit Ausnahme von Österreich und dem „Protektorat Böhmen und Mähren“ – kein Straftatbestand. Gleichwohl sind Frauen aufgrund von sexuell und sozial deviantem Verhalten verfolgt worden. Als „Volksschädlinge“, „Asoziale“ und „Prostituierte“ bzw. aufgrund von „Rassenschande“, „Verkehr mit Fremdvölkischen“ oder „Wehrkraftzersetzung“
wurden zahllose Frauen verurteilt und inhaftiert. Aus dem Konzentrationslager Ravensbrück sind Fälle bekannt, in denen die Einlieferung zweier politischer und eines „asozialen“ Häftlings mit dem zusätzlichen Vermerk „lesbisch“ versehen war. Während bislang nur wenige Quellen der nationalsozialistischen Verfolgungsapparate zum Thema weiblicher Homosexualität bekannt sind, liegt eine ganze Reihe von Erinnerungsberichten von Überlebenden vor, die Lesben im Lager thematisieren. Der Workshop wird die Frage nach den Verfolgungsgründen sozial und sexuell unangepasster Frauen im „Dritten Reich“
ebenso diskutieren wie Homophobie in der Erinnerungsgeschichte Ravensbrücks.
Ein dritter Schwerpunkt liegt in den verschiedenen Formen der identitätspolitischen
Besetzung der Geschichte des Frauenkonzentrationslagers. Der Workshop widmet sich abschließend der Frage, welche Funktion und Bedeutung der Kategorie Geschlecht im Kontext öffentlichen Gedenkens zukommt.
Freitag 8. 10. 2010
17 Uhr 15 – 19 Uhr
Begrüßungen
Dr. Insa Eschebach
Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück
Renate Rampf
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)
Dr. Gabriele Kämper
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen
Birgit Bosold
Schwules Museum
Einführung: Homophobie, weibliche Homosexualität und das “Lesbische”: Anmerkungen zur Geschichte und Politik der Begrifflichkeiten
Dr.in Gudrun Hauer, Wien
Kommentar: Dr. Kirsten Plötz, Hannover
Samstag, 9. 10. 2010
9 Uhr 30 – 11 Uhr
I. Devianz und Homosexualität in der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“
Moderation: Dr. Gabriele Kämper, Berlin
Der homosexuelle Staats- und Volksfeind - zur Radikalisierung eines Feindbildes im Nationalsozialismus.
Dr. Susanne zur Nieden, Berlin
Verfolgung von lesbischen Frauen im Nationalsozialismus: Mythos und Realgeschichte.
Dr. Claudia Schoppmann, Berlin
11 Uhr 30 – 13 Uhr
Weibliche Homosexualität im Wien der NS-Zeit.
Johann Kirchknopf, Wien
Trotzdem Unzucht! Lesbenverfolgung im Nationalsozialismus am Beispiel von Kuppelei.
Dr. Jens Dobler, Berlin
14 – 15 Uhr 30
II. Devianz, Homosexualität und die Geschichte der Erinnerung an das Konzentrationslager Ravensbrück
Moderation: Dr. Matthias Heyl, Fürstenberg
Homophobe Konstruktionen in den Erinnerungsberichten Überlebender
Dr. Insa Eschebach, Fürstenberg
Lesbische Feministinnen und Aktivistinnen und das österreichische Ravensbrück-Gedächtnis. Ein Erfahrungsbericht.
Maria Newald, Wien (angefragt)
15 Uhr 45 – 18 Uhr 30
III. Homosexualität und die Praxis des Gedenkens
Moderation: N.N.
Gedenken und Verachtung: zum gesellschaftlichen Umgang mit der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung
Dr. Klaus Müller, Berlin/Washington
Das Berliner Homosexuellen-Denkmal: Kontext, Erwartungen und die Debatte
um den Videofilm.
Prof. Dr. Stefanie Endlich, Berlin
Das Berliner Homosexuellen-Denkmal: Ein Denkmal für Schwule und Lesben?
Dr. Corinna Tomberger, Berlin/Hildesheim
Sonntag, 10. 10. 2010
Moderation: Dr. Birgit Bosold / Dr. Insa Eschebach
9 Uhr 30 – 11 Uhr 30
Initiativen und Projekte
Initiative „Lesben in der Kirche“, Ravensbrück 1986
Projektgruppe aus Bielefeld: Blumen für die Zwangsprostituierten.
Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.
11 Uhr 45 – 13 Uhr Abschlußpodium: Gegenwart und Zukunft des Gedenkens
Dr. Klaus Müller, Dr. Thomas Lutz, Renate Rampf, Stefanie Endlich
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Website: http://www.ravensbrueck.de
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Mitteilung, 5. Oktober 2010
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NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt die beeindruckendsten Schiffe der Welt ...
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...wie man sie noch nie gesehen hat
Großformatiger Bildband des renommierten Fotografen Philip Plisson
Ein neuer großformatiger Bildband von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND ist eine Hommage an das Meer und die Schiffe, die es befahren. Das Buch "Schiffe" zeigt die poetischen Texte und eindrucksvollen Bilder des maritimen Fotografen Philip Plisson, der zu den besten seiner Zunft zählt und u.a. mit seinen Bildern von der "Queen Mary 2" für großes Aufsehen sorgte. Für den neuen Bildband hat er zehn Jahre lang die Weltmeere bereist und dabei Fischer- und Segelboote, gigantische Containerfrachter, Kreuzfahrtschiffe und futuristische Luxusyachten
fotografiert. Dabei richtete er sein Augenmerk vor allem auf den Bug des Schiffes. Ob mit Galionsfiguren versehen, mit Farbe veredelt oder mit Beobachtungsposten in der Nase wie bei der "Calypso", dem Forschungsschiff von Meeresforscher Yves Cousteau: Jeder Bug hat eine faszinierende Geschichte zu erzählen und weckt die Sehnsucht nach dem Abenteuer auf hoher See.
Der Bildband "Schiffe" von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND erscheint im Großformat mit Doppelseiten zum Ausklappen. Das Buch zeigt 110 Bilder auf 272 Seiten, es kostet 68
Euro (D) und ist ab sofort im Handel und unter
www.nationalgeographic-shop.de erhältlich.
Plisson hat beeindruckende Aufnahmen zusammengetragen, darunter scheinbar schwebende Katamarane, ein gigantisches Containerschiff mit 9600 Containern an Bord und den außergewöhnlichen Bug eines 60 Knoten schnellen Bohrinselversorgungsschiffs. Natürlich fehlt auch nicht der Superlativ unter den Kreuzfahrtschiffen, die "Queen Mary 2", die zu recht "die Schöne" heißt. Aber auch das Foto einer Robbe, die es sich auf einer Schiffsnase gemütlich gemacht hat oder die Perspektive vom Mast auf das Deck eines der modernsten Segelboote der Welt machen neugierig auf das Leben auf den Ozeanen. Beim Betrachten der Fotos wird schnell klar, dass erst der Bug einem Schiff sein Profil verleiht - er ist das Symbol für Freiheit und Abenteuer, für Agilität, Geschwindigkeit und Mut. Der Bug gibt auch Zeugnis vom täglichen Leben auf dem Meer. Neben den Brechern, die gegen ihn anstürmen, hinterlässt alles, was auf den Wellen treibt, seine Spuren. Diese Narben sollen in den Trockendocks, in denen die Schiffe oft Monate oder länger für Reparaturen liegen, beseitigt werden. Dort angekommen, wirken die riesigen Kolosse, deren Bug sechsstöckige Hochhäuser überragen kann und die den Ozeanen die Stirn bieten, auf diesem kleinen Raum schwerfällig und ungelenk. Es scheint, als sehnten sie sich zurück nach dem Meer, bereit das scheinbar Unmögliche und Absurde zu tun: Wasser zu teilen.
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Website: http:// www.nationalgeographic.de
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Pressemitteilung vom 14. September 2010
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Berlin: 12. Kunst und Kulturfestival 48 STUNDEN NEUKÖLLN, 25.6.-27.6.2010
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Das Kunst- und Kulturfestival 48 STUNDEN NEUKÖLLN (25. bis 27. Juni 2010) findet in diesem Jahr bereits zum 12. Mal statt. So unkonventionell und vielschichtig wie das Festival selbst, ist auch das Motto der diesjährigen Veranstaltung, die sich unter dem Oberbegriff Komplex650 dem facettenreichen Thema „Erinnerung“ widmet.
Rixdorf, das heißt Neukölln, wird am 26. Juni 2010 650 Jahre alt. Ein Grund zu feiern, nachzudenken und Bilanz zu ziehen. Neukölln ist ein Bezirk, der im Laufe der Jahrhunderte immer wieder vor besondere Herausforderungen gestellt war. Derzeit ist eines der wichtigen Themen, das die Menschen vor Ort beschäftigt, die (kulturelle) Integration von Mitbürgern aus den über 165 verschiedenen Nationen, die in Neukölln auf engstem Raum zusammen leben.
Das Konzept ist einfach: Etablierte, neue, professionelle sowie private Orte und gerade den öffentlichen Raum für künstlerische Arbeiten zu bespielen, zu öffnen und zu entdecken.
Wer sich als KünstlerIn oder BürgerIn in Neukölln engagieren will und die Organisation einer kulturellen Veranstaltung zum vorherbestimmten Termin übernimmt, ist automatisch TeilnehmerIn des Festivals – es bestimmt keine Jury über die Teilnahme. Jede kulturelle Veranstaltung kann (soweit sie den Prinzipien unserer Charta entspricht) Teil des Festivals sein. Eine Unterscheidung in „gute“ bzw. (zu) „schlechte“ Kunst wird nicht getroffen. Dadurch werden Räume und eine Atmosphäre geschaffen, in der kreative Prozesse und experimentelle Diskurse ohne Vorbehalte möglich sind. Die 48 STUNDEN NEUKÖLLN sind also im höchsten Maße demokratischen Prinzipen verpflichtet. Weiterhin fungieren sie als Schnittstelle zwischen künstlerischen und soziokulturellen Projekten, sowie der Stadtentwicklung.
Es beginnt mit Ohrenhoch, die Hörwerkstatt und endet?
Wie auch immer, das ganze Programm unter
http://www.48-stunden-neukoelln.de/2010/programm.html
Angaben zum Foto:
Datei: 48h_Schneewitta_Sommer.JPG
Bildunterschrift: Netzwerk - Janna Schneewitta Rehbein und Anja Sommer
Foto: Michaela Kirschning
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Foto: Michaela Kirschning
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Website: http://www.48-stunden-neukoelln.de/2010/
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Mitteilung, 21, Juni 2010
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Ein kleines Stück Zeitgeschichte – und ein kurzes Ge-Denken an Otto Bartning, Kirchenbauer
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Wie sich einer Kirche nähern? Wie einem Kirchenbauer? - Ja, die Kirche betreten, sich setzen und sich einlassen auf die Aura eines Gotteshauses, eines Bauwerks. Das schlägt uns Otto Bartning vor. Otto Bartning?
„Die Gustav-Adolf-Kirche in Berlin-Charlottenburg und ihr Architekt Otto Bartning“ heißt die Festschrift zum 75. Jahrestag der Einweihung dieser Kirche. Herausgegeben von der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.V. (OBAK), einem Verein zur Erforschung und Verbreitung des Werkes von Otto Bartning.
Otto Bartning, geboren 1883, verstorben 1959, deutscher Architekt, Protestant, Weltreisender, Ästhet der Avantgarde, Philosoph und Realist, Vater von drei Kindern hat die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche (1932 – 1934) in Berlin-Charlottenburg, Brahestraße / Ecke Herschelstraße entworfen und gebaut.
Zu seinem 50. Todestage gibt die Otto-Bartning-Stiftung mit der Kirchengemeinde eine Gedenkschrift für den Erbauer der Gustav-Adolf-Kirche heraus. Der schwedische König Gustav-Adolf war tiefgläubiger Protestant und ist Namensgeber.
Sich der Stille widmen. In der Stille kommt die Erkenntnis. Otto Bartning formulierte das so: „Ich habe mein Leben lang Kirchen gebaut in dem bewussten oder unbewußtem Drange, die Menschen sanft zu überreden oder hart zu bedrohen, dass sie stille darin werden und auf die innere Stimme lauschen möchten, um dann hinauszutreten und aus der inneren Stille heraus stark und klar zu handeln und zu lieben."
Otto-Bartning war auch Expressionist, Träumer, Humanist, Künstler, Mitglieder der Akademie der Künste, Vorbereiter der INTERBAU (Berliner Hansaviertel), Mitglied der Berliner Akademie der Künste und städtebaulicher Berater der Stadt Berlin. In Berlin hat er verschiedene Kirchen gebaut.
Die Gustav-Adolf-Kirche - eine Kirche zum Beten, eine Kirche zum Nachdenken und eine Kirche zum Anschauen, zum Beispiel am Tag des offenen Denkmals, jeweils im September.
Bis dahin gibt es die Gedenkschrift zu lesen und zahlreiche andere Publikationen der OKAB.
Hrsg.: Evangelische Gustav-Adolf-Kirchengemeinde in Berlin-Charlottenburg mit der Otto-Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK)
„Die Gustav-Adolf-Kirche in Berlin-Charlottenburg und ihr Architekt Otto Bartning Festschrift zum 75. Jahrestag der Einweihung“
Redaktion: Freudenberg, Catarina / Thorau, Christa / Wittig, Immo
Abbildungen in S/W und Farbe
ISBN 978-3-937134-51-2
9,50 €
2009
baltharsar-verlag
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Website: http://www.vg-balthasar.de
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Berlin, Besprechung, 24. April 2010
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Gedenkveranstaltungen, Sonntag, 18. April 2010, Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, 65. Jahrestag
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2010 jährt sich der 65. Jahrestag der Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. Wie jedes Jahr findet in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eine Gedenkfeier statt, an der zahlreiche Überlebende und Gäste aus dem In- und Ausland teilnehmen.
In diesem Jahr haben sich die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, und der brandenburgische Ministerpräsident, Matthias Platzeck, angekündigt.
In der Gedenkstätte wird derzeit eine Umgestaltung vorgenommen.
„Das ehemalige »Kommandanturgebäude« soll zukünftig eine umfangreichere Hauptausstellung der Gedenkstätte beherbergen. Verwaltung, Sammlungsbereiche und ein Veranstaltungsraum werden künftig in dem Garagentrakt dahinter untergebracht, um für die Hauptausstellung Platz zu schaffen. Der Umbau des Garagentraktes wurde Ende 2009 begonnen (Seitdem ist die Ausstellung »Sprache des Gedenkens« nicht mehr zu sehen). Ergänzt wird die künftige Hauptausstellung durch kleinere vertiefende Dauerausstellungen über den Zellenbau (seit 2006, im Zellenbau), die Aufseherinnen (seit 2004, in einem der ehemaligen Aufseherinnenhäuser), das männliche SS-Personal (seit dem 20. März 2010, in einem der ehemaligen »Führerhäuser«) und die »Zwangsarbeit im Frauen-KZ Ravensbrück. Textilfertigung Für die SS- Wirtschaft« (in der ehemaligen »Schneiderei«).(Startseite Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück www.ravensbrueck.de)“
Das vollständige Programm des 65. Jahrestages ist unter
http://www.ravensbrueck.de/mgr/neu/dl/veranstaltungen/65b.pdf zu finden.
Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück
Strasser der Nationen 2
16798 Fürstenberg
www.stiftung-bg.de |
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E-mail: info@ravensbrueck.de
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Website: http://www.ravensbrueck.de
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Meldung, 7. April 2010
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Nibelungenlied als Popsong - Leipziger Band Brandan veröffentlicht erste LP
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Manu Scriptum - Brandan veröffentlichen ersten Longplayer
Wie klang das Mittelalter? Bestimmt nicht so wie Manu Scriptum, die neue CD der Leipziger Band Brandan. Mittelalterliche Lyrik bildet zwar die Basis für die ausgeklügelten Folkpop-Stücke des Sextetts – doch die musikalischen Mittel überraschen: Statt Dudelsack und Drehleier liefern Kontrabass, Violoncello, Schlagzeug und Saxofon das Klangbett für die Stimme von Sängerin Juliane Weinelt.
„Wir haben versucht, für die alten Stoffe ein neues, zeitgemäßes Gewand zu finden“, sagt die Sängerin, die an der Universität Leipzig und am University College Dublin mittelalterliche Literatur studiert hat. „Die mittelalterlichen Texte faszinieren mich, weil sie Emotionen ansprechen, die heute noch genauso nachvollziehbar sind wie vor 1000 Jahren. Vieles wirkt aber auch völlig fremd und zieht einen gerade deshalb magisch an.“
Und so wird Manu Scriptum zu einer spannenden Reise durch die Sagenwelt des mittelalterlichen Europa. Dabei kommt es zu verblüffenden Begegnungen mit alten Bekannten: Etwa mit dem Liebespaar Siegfried und Kriemhild aus dem Nibelungenlied, mit den mythischen Widersachern Grendel und Beowulf aus dem gleichnamigen angelsächsischen Epos oder mit dem Schmied Wieland aus der altisländischen Liedersammlung Edda.
Was wäre ein Manu Scriptum – eine mittelalterliche Handschrift – ohne Bilder? Der Leipziger Büchnerpreisträger Till Daniel Müller und die Hallesche Künstlerin Lisa Wagner haben exklusiv Illustrationen für das Booklet der CD gefertigt. Manu Scriptum ist ab sofort über die Webseite der Band www.brandan-band.de erhältlich. Hörproben gibt es auf der Brandan Myspace-Seite www.myspace.com/brandanband .
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Website: http://www.myspace.com/brandanband
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Pressemitteilung vom 26. Februar 2010
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20 JAHRE AKADEMIE SCHLOSS SOLITUDE! – DAS PERPETUUM MOBILE
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Mit der Pressekonferenz am 3. Februar 2010 gab die Akademie Schloss Solitude den Startschuss für ihr Jubiläumsjahr. Vor 20 Jahren, im Frühjahr 1990, wurde die Renovierung der ehemaligen Wirtschaftsgebäude von Schloss Solitude abgeschlossen, im April 1990 zog die Akademie ein und Anfang Juli 1990 reisten die ersten Stipendiaten an! Weit entfernt vom Trubel der Events und des Spektakels, die den heutigen Kulturbetrieb charakterisieren, feiert die Akademie Schloss Solitude – eine leise Kulturinstitution – ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Mehr als 850 Stipendiaten aus über 90 Ländern haben in den letzten 20 Jahren an der Akademie gelebt und gearbeitet: 20 Jahre kontinuierliche Förderung von Nachwuchskünstlerinnen und –künstlern dank der Finanzierung des Landes Baden-Württemberg.
Für das Jahr 2010 hat sich die Akademie viel vorgenommen, denn es sollen möglichst viele Stipendiaten und Partnerinstitutionen an den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr beteiligt werden. Das Jubiläum ist zwar in erster Linie ein institutioneller Anlass aber Inhalte, interdisziplinäre Themen und die Künstler sollen im Vordergrund stehen, denn das weltweite lebendige Netzwerk, das die Akademie in den letzten 20 Jahren aufgebaut hat, ist ihr eigentliches Kapital. Auch wenn die Institution mit den großen Namen, die sie gefördert hat, nicht ständig auftrumpft, darf doch erwähnt werden, dass darunter Künstler wie Neo Rauch, Karin Sander, René Pollesch, Elmar Goerden, Karin Beier, Helmut Oehring, Roland Kluttig, Mark André, Durs Grünbein, Terezia Mora, Raoul Schrott, Karen Duve oder Tilman Rammstedt waren.
Die Veranstaltungsreihe zum Jubiläum, die finanziell von der Landesstiftung Baden-Württemberg unterstützt wird, umfasst fünf große Ausstellungen, ein Jubiläumskonzert mit 50 zweiminütigen Kompositionen, eine Lesereihe zum »Lexikon der sperrigen Wörter«, ein besonderes Sommerfest am 3. Juli und einen Dokumentarfilm über die Akademie, der am 3. Dezember Premiere feiert. Allesamt werden sie mit Partnerinstitutionen wie dem Württembergischen Kunstverein, dem Institut für Auslandsbeziehungen, dem Institut Français de Stuttgart, Musik der Jahrhunderte, dem Literaturhaus Stuttgart, der MFG Baden-Württemberg, der Filmakademie Baden-Württemberg oder dem SWR realisiert, um nur einige zu nennen.
Im Jahr 2010 will die Akademie den Blick jedoch nicht nur in die Vergangenheit richten sondern vor allem auch dem Ruf des Perpetuum Mobile gerecht werden, das nur mit der Energie und den Impulsen der Stipendiaten vorangetrieben wird. So entstehen momentan, unter anderem, neue Kooperationen im Wissenschaftsbereich, wie zum Beispiel mit dem Zukunftskolleg der Universität Konstanz, der Zeppelin University in Friedrichshafen und dem FRIAS (Freiburg Institute of Advanced Studies) der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Nicht zuletzt werden sich vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2010 wieder zahlreiche Künstlerinnen und Künstler für ein Stipendium in den Jahren 2011/2012 bewerben und das Haus vor neue Herausforderungen stellen.
Wünschen Sie uns das Beste für die nächsten 20 Jahre!
Akademie Schloss Solitude
Solitude 3
70197 Stuttgart
Tel +49 (0)711-99619-471
Fax +49 (0)711-99619-50
http://www.akademie-solitude.de
http://www.twitter.com/SolitudeNetwork
http://www.facebook.com/pages/Akademie-Schloss-Solitude/153146812517
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Website: http://www.akademie-solitude.de
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Pressemitteilung vom 5. Februar 2010
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27. Januar 2010, weltweit Holocaust Gedenktag, 65. Jahrestag zur Befreiung des KZ Auschwitz
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Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist in der Bundesrepublik Deutschland ein nationaler Gedenktag und wird seit 1996 am 27. Januar begangen.
Der Tag erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.
Verschiedene Gedenkfeiern finden in Berlin und weltweit statt.
In Auschwitz unter http://www.auschwitz.info/d/news/overview.de.html
Gedenkfeier für Schwule und Lesben, Berlin
Zum 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz findet am 27. Januar 2010, um 13.30 Uhr am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen eine Gedenkfeier statt.
Das Denkmal steht:
Ebertstr. 10
10117 Berlin
http://www.homo-denkmal.de/
Aktueller Veranstaltungshinweis:
Mittwoch, 27. Januar 2010, 11 Uhr
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
»Und unter dem Stacheldraht saß ein Vogel und sang«
Texte tschechischer Frauen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück, gelesen von Schülerinnen des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums Zehdenick.
Textrecherche: Elke Helm, Gedenkstättenlehrerin, und Cordula Hundertmark, Wissenschaftliche Dienste
Textauswahl und Dramaturgie: Gela Eichhorn, Theaterpädagogin
Ort: Besucherzentrum der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Um Anmeldung unter info@ravensbrueck.de
wird gebeten.
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Website: http://www.auschwitz.info/d/news/overview.de.html
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Mitteilung, 25. Januar 2010
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„Hochzufrieden ins neue Jahr“ - Historisches Museum der Pfalz freut sich über treues Publikum
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210.000 Besucher zählte das Historische Museum der Pfalz Speyer im Jahr 2009. Der Direktor des Hauses, Prof. Alexander Koch, zeigte sich von der Bilanz sehr erfreut: „Wir starten hochzufrieden ins neue Jahr. Der enorme Zuspruch bestätigt den von uns eingeschlagenen Weg. Gleichzeitig spricht er für die Bedeutung des Historischen Museums der Pfalz in der bundesdeutschen Museumslandschaft.“
Absolute Publikumsmagnete der vergangenen zwölf Monate waren die kulturhistorische Schau „Die Wikinger“ und das Projekt des Jungen Museums „Mit den Wikingern auf großer Fahrt“. Zum Ende der Ausstellungen im vergangenen Juli bilanzierte das Museum 1100 Besuchergruppen, ausgebuchte Kinderprogramme und große Begeisterung unter den Besuchern für ein einzigartiges Kulturerlebnis. Die umfassenden Begleitveranstaltungen reichten von Erlebniswochenenden bis zu wissenschaftlichen Vortragsreihen.
Mit rund 35.000 Gästen zum Jahresende zeigte sich auch die in Zusammenarbeit mit der Bildagentur Picture Alliance entstandene Fotoausstellung „Idole“ äußerst erfolgreich. Die große Nachfrage unter den Besuchern veranlasste die Museumsleitung dazu, die Schau bis zum 12. September 2010 zu verlängern.
Nicht zuletzt lockten die „Hexen“ seit September 2009 mehr als 75.000 interessierte Menschen nach Speyer. Noch bis zum 2. Mai diesen Jahres sind in einer nie zuvor gezeigten Schau verblüffende Exponate internationaler Herkunft zu sehen, die einen Bogen von der Antike bis in die Moderne schlagen.
Parallel lädt das Junge Museum in einer eigenen Präsentation unter dem Titel „Hexen - Krötenschleim und Spinnenbein“ zu einem spielerischen Umgang mit den Themen Magie, Zauberei und Hexenwesen ein.
Im Jahr 2010 will das Historische Museum der Pfalz an die bisherigen Erfolge anknüpfen. „Ab September begeben wir uns in einer sensationellen Ausstellung auf die Spurensuche nach den geheimnisumwobenen Amazonen“, verrät Prof. Koch. „Folgen Sie uns in eine unbekannte Welt und gehen Sie der Frage nach, ob es die Amazonen wirklich gab.“
Mehr zum Historischen Museum der Pfalz unter www.museum.speyer.de
Historisches Museum der Pfalz Speyer
Domplatz 4
67346 Speyer
www.museum.speyer.de
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Website: http://www.museum.speyer.de
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Pressemitteilung vom 15. Januar 2010
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21 Millionen Euro für die Kultur – Kulturstiftung des Bundes stellt neue Programme vor
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Insgesamt 21 Mio. Euro bewilligte der Stiftungsrat gestern unter Vorsitz von Kulturstaatsminister Bernd Neumann für neue Vorhaben der Kulturstiftung des Bundes, unter anderem für:
Agenten – für das Publikum von morgen
Mit dem Programm Agenten macht die Kulturstiftung des Bundes den Ländern das Angebot, Kunst und Kultur im Schulalltag vor allem an Haupt- und Realschulen stärker zu verankern. Erfahrene Kulturvermittler, „Agenten“ für die Kultur, können gemeinsam mit der Schulleitung ein umfassendes und fächerübergreifendes Angebot der kulturellen Bildung entwickeln, Kooperationen mit Kultureinrichtungen der Stadt stiften und künstlerische Projekte mit den Schülern umsetzen. Für eine fünfjährige Erprobungsphase werden in Abstimmung mit der Kultusministerkonferenz zunächst 50 Schulen in voraussichtlich fünf Bundesländern ausgewählt. Voraussetzung ist die Kofinanzierung der Agenten durch die betreffenden Bundesländer. 10 Mio. Euro
Über Lebenskunst. Initiative für Kultur und Nachhaltigkeit
Der Klimawandel lässt eine ökologische Krise erwarten, die nur in der Allianz aller gesellschaftlichen Gruppen und in globaler Übereinkunft zu bewältigen scheint. Wie gelingt die Zusammenarbeit von Kunst, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Bildung, so dass neue Vorstellungen einer ökologischen Lebenskunst des 21. Jahrhunderts entstehen und damit eine andere soziale Praxis? Mit einem weltweiten Call for Future startet die Kulturstiftung des Bundes Anfang des Jahres 2010 ihre Initiative für Kultur und Nachhaltigkeit in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Aus der Ideensammlung werden innovative Projekte von hoher Alltagspraktikabilität (Architektur, Mobilität, Ernährung usw.) entwickelt, die im Sommer 2011 auf einem großen Festival „Über Lebenskunst“ im Haus der Kulturen der Welt vorgestellt werden. In Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission entwickelt die Kulturstiftung des Bundes außerdem ein Moderatoren-Programm zur Entwicklung von Kulturprojekten zum Thema Nachhaltigkeit für Jugendliche in Zusammenarbeit mit Schulen und Kultureinrichtungen. 3,5 Mio. Euro
Motion Bank
Zur Sicherung des kulturellen Erbes fehlte es dem Tanz bisher unter anderem an brauchbaren Methoden zur Dokumentation und Archivierung von Choreografien. Vor einigen Jahren hat der Choreograf William Forsythe ein einzigartiges Notationssystem entwickelt, mit dem sich eine Choreografie anhand einer Partitur rekonstruieren lässt. William Forsythe und seine Company planen das Notationssystem für Tanz weiterzuentwickeln, um es Künstler/innen, Tanzwissenschaftler/innen und einer Fachöffentlichkeit in der webbasierten Motion Bank zur Verfügung stellen zu können. Von 2010 bis 2013 fördert die Kulturstiftung des Bundes die Erprobung dieses Notationssystems an Arbeiten von weiteren renommierten Choreograf/innen, die künstlerisch sehr unterschiedlich arbeiten: Anna Teresa de Keersmaeker, Deborah Hay und Jonathan Burrows. Wenn sich das Verfahren bewährt, könnten alle Choreografen ihre eigenen Stücke mit Hilfe einer anwendungsfreundlichen und kostenlos erhältlichen Software in einer digitalen Partitur festhalten und sie in die Motion Bank integrieren. So entstünde ein Archiv für digitale Tanzpartituren. 1,4 Mio. Euro
Helden und Monster - Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Life Sciences im Spiegel der Kultur
Der Verwirklichung des alten Menschheitstraums, Krankheit und Schmerz, Alter und Tod zu überwinden scheint die biotechnologische Entwicklung in den Life Sciences auf unheimliche Weise näher zu kommen. Den Möglichkeiten der Lebensverlängerung und der Optimierung des menschlichen Gehirns korrespondieren Alpträume von Existenzen, die weder wirklich leben noch wirklich sterben können. Die Kulturgeschichte kennt solche Figuren seit alters her: Mischwesen aus Mensch und Tier, Homunculi, Untote aller Art bevölkern auch das moderne Arsenal kollektiver Imaginationen (Vampire, Cyborgs). Die in den letzten Jahren zu beobachtende Konjunktur von „Untoten“-Gestalten vor allem in Film, Literatur und Popkultur könnte ein Anzeichen für eine verstärkte gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den bereits alltäglichen und den möglichen Folgen der Biotechnologisierung des Lebens sein. In dem Themenfestival Helden und Monster - Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Life Sciences im Spiegel der Kultur im Herbst 2010 in der Leipziger Baumwollspinnerei will die Kulturstiftung des Bundes die ethischen Debatten über die medizinischen und lebenswissenschaftlichen Entwicklungen mit einem breiten Spektrum kultureller Produktionen aus Film, Literatur und Popkultur konfrontieren. Vertreter aus geisteswissenschaftlichen Disziplinen treten in dem Themenfestival mit Protagonisten aus der biowissenschaftlichen Forschung und medizinischen Praxis in einen Dialog über die Zukunft der Gattung Mensch. 500.000 Euro
Die interdisziplinäre Fachjury für die antragsgebundene Allgemeine Projektförderung sprach sich auf ihrer letzten Sitzung für die Förderung von 34 Projekten mit einem Gesamtfördervolumen von 4,8 Mio. Euro aus, u.a. für die Ausstellung Klimakapseln im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe über kulturelle Anpassungsstrategien an den Klimawandel. Die Ausstellung Der große Potlatch im Japanischen Palais in Dresden und das kanadische U’ista Cultural Center in Alert Bay zeigen die Geschenkrituale der indianischen Gesellschaften im nordwestlichen Amerika und decken die ideologischen Hintergründe für die Kritik an dem „Verschwendung-Fest“ einer vermeintlichen Primitivkultur auf. Alchemie des Alltags heißt eine Retrospektive über Rudolf Steiner, den Begründer der Anthroposophie, in deren Zentrum die kunsthistorischen Wirkungen und ästhetischen Einflüsse seines Schaffens stehen. In der Fontane-Stadt Neuruppin findet mit Neben der Spur ein europäisches Festival der Reiseliteratur mit Schriftstellern aus Osteuropa statt. Im Rahmen der MusikTriennale Köln 2010 kommt zum ersten Mal der Gesamtzyklus Klang, die 24 Stunden des Tages von Karlheinz Stockhausen zur Aufführung. Anlässlich der kirchlichen Luther-Feierlichkeiten zum 500jährigen Jubiläum des Thesenanschlags organisieren das Theater Dessau und der Wittenberg Kultur e.V. mit Himmel auf Erden ein internationales Musik-Festival. Die Berliner Choreografin Sasha Waltz realisiert mit Matsukaze ein choreografisches Opernprojekt zu einem Klassiker des japanischen Nô-Theaters. Die Werkleitz-Gesellschaft aus Halle an der Saale widmet ihr Themenfestival Angst hat große Augen aktuellen künstlerischen Auseinandersetzungen über eine Serie von Angstszenarien zu Beginn des 21. Jahrhunderts – vom 11. September über den Klimawandel bis zur aktuellen Finanzkrise.
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Website: http://www.kulturstiftung-bund.de
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Pressemitteilung vom 11. Dezember 2009
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