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Wir haben zur Nacht gebetet.
Wir haben den Regen gesegnet.
Wir haben uns vollkommen in uns selbst zurückgezogen. Aus unserem Schneckenhaus heraus erlebten wir den lutherischen Poeten, dem ein feste Burg sein Gewissen ist, und den greisen Abenteuerautor, der uns die paar Kröten, die wir ihm boten, glatt schlucken ließ.
Wir haben das Licht gelöscht und die Sonne gemalt. Ein wenig haben wir uns in der Früh, als der Morgentee schon brühte, über unsere Träume gewundert, in dieser kleinen blassen Schrecksekunde auf der Treppe, die Zeitung unterm Arm, als die Nachbarin, die, wie nun erst bekannt, in unsrem Traum spurlos verschwand, lächelnd vor die Türe tritt und höflich grüßt.
Wir haben uns für den Tag hergerichtet, ausgestopft mit kleinsten Erwartungen verlassen wir die Dunkelkammer, das helle Haus. Von jenem Moment an sind wir stumm.
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Patrick Wilden, 13. September 2007 ID 3464
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