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Pressemitteilung
Doris und Ernst Probst (Hrsg.)
Der Ball ist ein Sauhund.
Weisheiten und Torheiten über Fußball
160 Seiten, zahlr. s/w-Abb. Preis: EUR 21,-/SFr 36,80
ISBN 3-936326-33-9,
als CD ISBN 3-936326-34-7
Erscheint im Verlag Ernst Probst, Mainz-Kostheim
am 15.10.2003
ErnstProbst@aol.com
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"Das Einzige, was sich in der ersten Hälfte bewegt hat, war der Wind",
grantelte Franz Beckenbauer. "Der Ball ist ein Sauhund" schimpfte Rudi
Gutendorf. "Man hat den Eindruck, als ob da ein Igel gegen eine Schildkröte
kämpft" nörgelte Günther Jauch.
Diese und andere Zitate von Spielern, Trainern, Managern und Journalisten
sind in dem Taschenbuch "Der Ball ist ein Sauhund" (ISBN 3-936326-33-9)
von Doris Probst und Ernst Probst nachzulesen. Der Titel ist auch als
CD-ROM (PDF-Format, PC und Mac, ISBN 3-936326-34-7) erhältlich.
Viele der "Geistesblitze" vor, in oder nach einem Fußballspiel sind
wohl losgelassen worden, wenn es mal nicht so gut lief wie erhofft.
Eines der Beispiele dafür lieferte Lothar Matthäus, als er allen Ernstes
empfahl: "Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken". Noch
mehr von Verzweiflung geprägt war der trotzige Satz von Rolf Rüssmann:
"Wenn wir nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen
kaputt." Von purem Optimismus zeugte auch der Ausspruch: "Jede Seite
hat zwei Medaillen" von Mario Basler nicht.
Dass die Ballkünstler auf dem grünen Rasen nicht immer gut mit der
deutschen Sprache umgehen, ist verständlich. Aber wer hätte gedacht,
dass auch Reporter so oft daneben greifen?
Heribert Faßbender etwa meinte: "Es steht im Augenblick 1:1. Aber es
hätte auch umgekehrt laufen können." Johannes Baptist Kerner riet:
"Ich schlage vor, Sie halten sich jetzt die Augen zu. Ich sage nämlich
jetzt die Bundesligaergebnisse." Michael Steinbrecher stellte fest:
"Die erste Halbzeite zerfällt in zwei Hälften: die erste Hälfte
dominierten die Rumänen und die zweite die Rumänen." Kein Wunder, dass
Torjäger Bruno Labbadia klagte: "Das wird alles von den Medien
hochsterilisiert."
Auch beim Rechnen kamen zuweilen erstaunliche Ergebnisse zustande.
Franz Beckenbauer sagte einmal über sich: "Ich habe in einem Jahr 16
Monate durchgespielt". Rainer Calmund prophezeite: "Unsere Chancen,
das Viertelfinale zu erreichen, stehen 50:50 oder 60:60." Roland Wohlfahrt
meinte: "Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige
Chancenauswertung."
Dass früher die Promi-Kicker nicht klüger waren als heute, belegte
Horst Szymaniak mit seiner Forderung "Ein Drittel? Nee, ich will
mindestens ein Viertel." Merklich bescheidener äußerte sich Toni Polster:
"Ein Denkmal will ich nicht sein, darauf scheißen ja nur die Tauben."
Lassen wir Dragoslav Stepanovic das letzte Wort: "Lebbe geht weiter."
Ernst Probst,
Ernst Probst Verlag
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