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Kommentar

AMERICA IS NOT ARMYRICA
(USA AND U.S.A. ARE NOT IDENTICAL)

Bruno Brachland

translated by Ní Gudix, 23rd, octobre 2004


ASCHER vor der Akademie der Künste / (C) POEMiE: 20.10.2004

AMERICA is not ARMYRICA!!! There's one thing what makes me furious when I read the daily papers, and that is the identification of Mr Bush with his people. Meanwhile we know out of many alternative sources that there are OVERWHELMINGLY MANY people who stand up AGAINST Mr Bush and HIS campaign, even famous Hollywood actors whose invitations for the Oscars were, as a precaution, cancelled again... It's not "the image of America" that has to face loss, but the image of the PRESENT government which, in my view, is as insane as the Iraqi dictator himself who IS not "Iraq" as well but has raped his people. BOTH presidents are to be put into prison on some exile island where they can torture each other face to face while playing chess - or should I say, golf? - but spare the citizens of the world! Any war needs but TWO idiots that want to finish each other off in the first place, TWO mirrored fools offending each other in the most puerile manner but never would fight at the front themselves. IT'S ALWAYS THE OTHERS THAT ARE KINDLY ALLOWED TO DIE!!! (1) Earnestly: I'm pleading for courtmartialling Mr Bush as well: for not having tried and arrested Saddam Hussein, and ONLY Saddam Hussein (and his helpers), on legal means that have been sanctioned even by the United Nations Security Council! - but for having devastated a country and destroyed a culture instead and, above all, for troubling innocent people that don't only have to suffer from THEIR dictator but from OURS as well. There are people having friends all over the world - Konstantin Wecker [a famous german songwriter/singer] showed us that on his journey to Iraq. Either the Secret Services are even more incompetent as one has dared to suggest up to now - or the removal of Saddam isn't the primal aim after all. Whether there may exist even OTHER motives than just oil, as it is announced on the peace movement flyers, maybe some intrigue of secret global cliques, what only our grandchildren may discover in a hundred years - who knows? Sometimes one should try and reflect upon some completely absurd possibilities, rather than to believe anything the official propaganda tells us to believe. Perhaps George W. Bush and Saddam Hussein are in fact hand in glove with each other, playing war together and enjoy their status as war profiteers? Yes, that sounds crazy, and probably it's wrong, too - but any human being with the gift of pity, with visions and humanistic ideals should be frightened, shocked and depressed about the pure fact that again there is shooting and bombing, that again so much NEGATIVE ENERGY is tossed about! One could ask oneself if we really have already reached the 21st century... a new century to overcome the war century. A century of INTERNATIONAL FRIENDSHIP, not one of imperialistic, unilateral, globalism, but one of intersolidarity. Such "interactive" solidarity we don't see in Mr Bush, neither when dealing with HIS OWN nor when dealing with the Iraqi people; nor we see it in Saddam vice versa. Both of them are completely incapable for political leadership, BOTH of them act and react out of a sectarian ivory-tower of pseudoreligious illusions, and both of them abuse their puppets for getting on the public's nerves with their private destructivity.
______
(1) one should possibly note here that conscentious objection only makes sense when the objector does not, as it is the case with fellow George W., act thirty years later as war-monger! Because Mr Bush did not participate then at the Vietnam war but preferred to stay at home, get sponsored by his daddy George H. W. Bush, and crack silly jokes - that this doesn't have anything to do with the notion of "NO VIOLENCE!" in GWB's case but that instead he simply likes to stand where he gets least problems, is now obvious. GWB's challenger John F. Kerry instead has been a soldier in Vietnam, then and thereby became active in the 1970s peace movement, and KNOWS WHAT WAR IS ABOUT!

Bruno Brachland (G&GN-Mitarbeiter), Essay vom 23.03.2003,
gewidmet Noam Chomsky, Michael Moore und Patti Smith:
"AMERIKA IST NICHT ARMEERIKA", siehe seit 1 Jahr online unter:
http://www.rheinischebrigade.de/akte5_toys_golfkrieg.htm
("Rheinische Brigade" Akte 5, Rubrik: Essays)

Bruno Brachland (G&GN-institute, Berlin), 23rd, march 2003
DEDICATED TO NOAM CHOMSKY, MICHAEL MOORE, AND PATTI SMITH
© Copyleft free by Trademark ® POEMiE, Germoney
--> translated by Ní Gudix, 23rd, octobre 2004

ID 1350

GOLDBRUNNEN am Innenministerium / (C) POEMiE: 20.10.2004

Deutsche Versiond von Bruno Brachland (G&GN-Mitarbeiter), Essay vom 23.03.2003:

AMERIKA ist nicht ARMEERIKA !!! Was mich tagtäglich an allen Medienberichten wütend macht, ist die begriffliche Gleichsetzung von Bush mit seinem Volk. Wir wissen inzwischen zu genüge durch alternative Quellen, daß ÜBERWÄLTIGEND VIELE Amerikaner GEGEN Bush und SEINEN Feldzug sind, sogar berühmte Hollywood-Schauspieler, die zur Oscar-Verleihung vorsichtshalber wieder ausgeladen wurden. Nicht das Image von "Amerika" ist in Gefahr sondern das der MOMENTANEN Regierung, die in meinen Augen ebenso psychisch krank ist wie der irakische Diktator, der ja auch nicht "Irak" IST sondern sein Volk vergewaltigt. BEIDE Präsidenten gehören ins Gefängnis auf einer Exil-Insel, wo sie sich persönlich von Auge zu Auge beim Schach- oder sollte ich sagen: Golfspiel quälen können - und die WELTBÜRGER verschonen! Zu einem Krieg gehören immer ZWEI Idioten, die sich fertigmachen wollen, ZWEI spiegelbildlich miteinander verbundene Trottel, die sich gegenseitig pubertär beleidigen, aber nie selber an der Front kämpfen würden. STERBEN DÜRFEN IMMER ANDERE !!! (1) Ich plädiere hier ernsthaft dafür, auch Bush vors Kriegsgericht zu stellen - weil er sich nicht darum bemüht hat, Hussein und NUR Hussein (und dessen Handlanger) mithilfe legaler Operationen zu verhaften (die sogar durch die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates abgesegnet sind!), sondern ein Land verwüstet, ein kulturelles Erbe zerstört und nicht zuletzt und vorallem unschuldige Menschen, die jetzt nicht nur unter IHREM Diktator leiden sondern auch unter UNSEREM. Menschen, die auf internationaler Ebene Freunde haben, wie Konstantin Wecker auf seiner Irak-Reise zeigen konnte. Entweder sind die Geheimdienste wesentlich unfähiger als ihnen oft zugetraut wird oder man will Hussein primär gar nicht beseitigen sondern verfolgt ganz andere Ziele. Ob das einfach nur Öl ist (wie auf den Fahnen der Friedensbewegung zu lesen) oder NOCH ANDERE Machenschaften (und geheimer globaler Klüngel) dahinter stecken, die erst unsere Enkel in hundert Jahren erfahren, sei dahin gestellt. Man sollte sich manchmal gönnen, eher völlig abwegige Möglichkeiten durch zu denken, als der "offiziellen" Propaganda zu glauben. Vielleicht stecken Bush und Hussein ja sogar unter einer Decke, spielen den Krieg gemeinsam und verdienen beide gut daran. Ja, das klingt verrückt und ist wahrscheinlich auch falsch - aber allein die Tatsache, daß wieder rumgeballert wird, daß so viel NEGATIVE ENERGIE ausgelebt wird, muß jeden einigermaßen menschlich mitfühlend gebliebenen Menschen mit Visionen und humanistischen Idealen so sehr erschrecken, so sehr schocken und bedrücken, daß man sich fragt, ob wir das 21.Jahrhundert wirklich schon erreicht haben... ein neues Jahrhundert, das das Kriegsjahrhundert überwinden wollte. Ein Jahrhundert der INTERNATIONALEN FREUNDSCHAFT, nicht der imperialistischen einseitigen Globalisierung sondern der gegenseitigen Solidarität. Eine solche "interaktive" Solidarität zeigt Herr Bush genauso wenig mit SEINEM wie mit dem irakischen Volk, ebenso wie Hussein umgekehrt. Die beiden sind als Führungskräfte völlig untauglich, sie leben und handeln BEIDE in einem sektiererischen Elfenbeinturm aus pseudoreligiösen Illusionen und mißbrauchen ihre Marionetten dazu, die Weltöffentlichkeit mit ihrer privaten Destruktivität zu nerven.
______
(1) hier sollte vielleicht noch eingefuegt werden, dass Kriegsdienstverweigerung nur dann sinnvoll ist, wenn der Betreffende nicht, wie es Genosse George W. tut, dreissig Jahre spaeter als Kriegstreiber handelt! Denn Bush war seinerzeit nicht im Vietnamkrieg dabei, er zog es vor, zuhause zu bleiben, von seinem Papa George H.W. Bush ausgehalten zu werden und bloede Witze zu reissen - doch dass er mit "Gewaltfreiheit" im Grunde nichts zu schaffen hat, sondern sich nur immer am liebsten auf der Seite befindet, wo er selbst am wenigsten Probleme hat, sehen wir jetzt. GWBs Herausforderer John F. Kerry hingegen war in Vietnam, wurde dann und dadurch in den 1970ern zum Friedensdemonstranten und WEISS, WAS KRIEG HEISST!





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