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Violence - Call for submissions

'Violens' Festival Tabor (Czech Republic)

Aufruf zur Teilnahme am Festival

Deadline 15.Juni 2002.
Keine Teilnahmegebühr!
Aufruf auch online oder als PDF
www.a-virtual-memorial.org/violence.htm

Als der Künstler/Herausgeber/Kurator des New Media Kunstprojektes 'A Virtual Memorial' www.a-virtual-memorial.org - wurde ich durch 'Violens' Festival Tabor (Czech Republic) eingeladen, im Rahmen des diesjährigen Festivals als Kurator eine Online-Ausstellung zum Thema 'Gewalt' zu organisieren, welche den einfachen Titel 'Violence (Gewalt') trägt.

Das Festival findet zwischen 15.August und 26. August 2002 in der tschechischen Stadt Tábor statt und wird von der dort ansässigen Organisation CESTA durchgeführt. Mehr über CESTA ist weiter unten nachzulesen.

Ich möchte Künstler aller Disziplinen sehr herzlich dazu einladen, sich zu beteiligen und entweder ein Internet basiertes Werk oder aber ein physische Werk , z.B. Gedicht, Text, Artikel, Gemälde, Zeichnung, Video, Fotografie, Dokumentationen ect, in Form einer digitalen Datei einzureichen, die sich mit Gewalt, in welcher Form auch immer, befassen.

Alle künstlerischen Ansätze und Sichtweisen sind willkommen.

*Festival Statement (Zitat):
'Kunst und Gewalt, beide scheinen aus dem Bereich des Abstrakten zu stammen: jenem Ort jenseits der Logik, dem Bereich der Gefühle. Wenn beide sich kreuzen, sind wir entweder abgestoßen oder angezogen, schockiert oder erregt.
Geschichtlich gesehen fand und findet dieses Aufeinandertreffen auf vielfältigen Ebenen statt; denn kulturelle Gewalt wächst in jeder Gesellschaftsform in zunehmendem Maße, und wir sind durch Wahnsinn, durch Zensur oder aus ethischen Gründen daran gehindert, nachzufragen oder gar Stellung zu nehmen, was eigentlich Kunst und Gewalt voneinander trennt und was sie miteiander verbindet. Wie stellt sich Gewalt dar, wie und auf welche Weise können wir der Kultivierung von Angst und der Entwicklung von Abhängigkeit Einhalt gebieten? Ist Gewalt ein Mittel zum Zweck, ein Prozess oder das Ergebnis davon?
Wie sind künstlerische Darstellungen von Gewalt zu rechtfertigen? Als intellektuelle Übung, als Ritual oder spirituelle Erfahrung? oder etwa in ganz anderer Weise? Oder sind sie, wo möglich, überhaupt nie zu rechtfertigen? Ist Gewalt in der Kunst eine Aktion, eine Reaktion oder stellt sie eine Reflexion dar? '

**Die Kunstwerke können eingereicht werden
a) als URL (Internetadresse) einer Internet basierten Arbeit
b) jede andere Form von Kunstwerk in Form einer digitalen Datei folgenden Typs: Text:.txt, .doc, einfacher Emailtext Bild:.jpg, .gif, .png Ton/Music: mp3 Video/Animation: .swf (Flash), .dcr (Shockwave), .mov (Quicktime), .avi (Windows Video), .rm (Real Video)(die einzelne Arbeit darf nicht größer als 2MB sein))

**Bitte fülle folgendes Formular aus, alle Angaben sind zwingend:
Name des Künstlers
Email
URL

Kurzbiografie (zu veröffentlichen) nicht mehr als 250 Worte

Titel der Arbeiten
1.
2.
3

Entstehungsjahr
angewandte Medien in der Originalarbeit
eingereichtes Format der digitalen Werkdatei.


**Bitte sende dieses Formular zusammen mit der(n) Mediendatei(en) ausschließlich an violence@a-virtual-memorial.org

Nur vollständig ausgefüllte Zusendungen können akzeptiert werden.
Alle Arbeiten, die sich ernsthaft mit dem Thema 'Gewalt'auseinandersetzen, werden mit aufgenommen.
*Deadline 15. Juni 2002.
**Benachrichtigung über die Annahme/Teilnahme erfolgt bis 30 Juni 2002.

*Über CESTA
Die Themen und Parameter von CESTA's Festival von einer Länder übergreifenden interdisziplinären Zusammenarbeit stellen das zentrale Anliegen dar, durch kreative Ausdruckweisen miteinander zu kommunizieren. Die Auswahl der Künstler wird an Hand der Sichtung von Projekten vorgenommen, welche, einem jährlichen Aufruf folgend, eingereicht werden.

Die Organisation CESTA(Cultural Exchange Station in Tábor) hat ihren Sitz in
Novákova 387
Tábor 39001
Czech Republic
http://www.cesta.cz

*Die Ausstellungssite wird gehosted durch 'NewMediaArtProjectNetwork' und wird Anfang August 2002 online gehen. Sie wird nicht nur während des Festivals zur Verfügung stehen, sondern wird im Monat darauf, im September 2002 'Featured project' von 'A Virtual Memorial' www.a-virtual-memorial.org , welches diesen Monat der Opfer von Gewalt gedenkt, besonders auch mit Blick auf die die Terroranschläge in den USA, die sich am 11.9.2002 zum ersten Male jähren. Im Anschluß daran verbleibt die Ausstellung auf Dauer im Rahmen von 'A Virtual Memorial'online.

In der Hoffnung auf eine möglichst rege Beteiligung, verbleibe ich mit recht herzlichen Grüßen für heute

Wilfried Agricola de Cologne
info@a-virtual-memorial.org
www.a-virtual-memorial.org
A Virtual Memorial - Mahnmalprojekt gegen das Vergessen und für Menschlichkeit - Mitglied des 'NewMediaArtProjectNetwork'
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