PORTRÄTS:
Fractal-Arts - Manred W. Rupp
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Fraktaler Digitalismus ? Algorithmic Art
Von Manfred W. Rupp
- Fraktaler Digitalismus ? ein von mir während meiner intensiven
Auseinandersetzung mit der Algorithmic Art und dem Spiel mit dem CHAOS geprägter
Begriff, der meine Arbeit im eigentlichen Sinne definiert. Er verbindet die
Natur mit den Moeglichkeiten digitaler Darstellung der visualisierten Mathematik
im Spannungsfeld des modernen Menschen in unserer schnelllebigen Kultur. Mein
Hintergrund ist in erster Linie das - analoge ? Handwerk: Ich bin Schriftsetzer.
Der Gegensatz dazu, das Digitale: Ich bin auch Programmierer. Diese Ambivalenz
drückt sich auch in der Kombination der Entstehung meiner Arbeit mit der
visuellen Umsetzung aus. Meine Bilder sind als Animationen und als Pigmentdrucke
verfügbar.
- Das Prinzip, das bei der Konstruktion von Fraktalen Verwendung findet, heisst
ITERATION. Das Ergebnis einer ersten Berechnung fließt als Wert in eine zweite
Berechnung ein, und diese wiederum in eine dritte usw. Viele Dinge, die uns
umgeben sind fraktaler Natur, wie auch die Natur selbst.
- Die iterative Schönheit mathematischer Gleichungen - das Prinzip der
Rückkopplung als Triebfeder der Evolution ist sichtbar geworden in diesen
Bildern, denen die selbe Kraft innewohnt wie der noch andauernde Prozess der
Schöpfung. Gerade die Natur lässt uns die Affinität zu diesen Bildern intuitiv
erahnen. Es wird ein kleiner Ausschnitt aus den Konstruktionsplänen des
Universums sichtbar. Eine Welt von bizarrer, iterativer Schönheit, von Formen,
die natürlichen Ursprungs sind. Sie sehen ein Spiel der Unendlichkeit von Natur
in der Unendlichkeit von Form und Farbe, welche die menschliche
Vorstellungskraft bereichert.
- Die Bilder stellen eine mehrjährige Forschungsreise durch das Chaos dar, die
ihren Abschluss noch nicht gefunden hat. Zur Erzeugung der Bilder wurden
mehrdimensionale Gleichungen verwendet, deren Lösungsmengen auf eine
zwei-dimensionale Ebene projiziert wurden. Im Einzelnen handelt es sich um
Interferenz- und Resonanz-Phänomene sowie Varianten des Rauschens ( White Noise,
Pink Noise ect. ) Es sind Gleichungen, die unter rein visuellen Gesichtspunkten
weiterentwickelt wurden. Sie sollen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht
werden. Sie erhalten damit einen kleinen Überblick, der die Möglichkeiten der
Algorithmen-Malerei mit dem Freeware-Programm Fractint von der Stone-Soup-Group
anhand einer Slide-Show mit variablen Uebergangseffekten darstellt.
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Alle Bilder sind unbearbeitete Fraktale, erzeugt mit FRACTINT
Copyright: Manfred W. Rupp
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- Es ist eben nicht mehr die traditionelle Methode, bei der durch eine
Vorstellung im Kopf das Bild auf der Leinwand erzeugt wird, sondern eine
gaenzlich andere Art und Vorgehensweise. Das Bild entsteht in einem mehrstufigen
Prozess, aufbauend auf einer Ausgangsgleichung, die im Laufe der Entstehung
viele Wandlungen erfährt, insbesondere die Farbgebung, die erst gegen Ende des
Prozesses angewendet wird. Variablen und Funktionen in diesen Gleichungen werden
durch externe Zufallsprozesse verändert und somit die Karten neu gemischt. Das
Veraendern einer Variablen oder Funktion kommt einer Aenderung der Dynamik beim
Ausfuehren eines Pinselstriches gleich. Wenn die Form langsam die Gestalt
annimmt, die durch die Wahl des Focus und des Bildausschnitts bestimmt wird, (
wobei auf einer quasi unendlichen Flaeche manchmal auch die Auswahl etwas
schwerfaellt ), wird während des Gestaltbildungsprozesses auf dem Monitor im
eigenen Bewusstsein durch die Imagination eine Vorstellung erzeugt. Diese laesst
sich dann mittels Feintuning durch das Aendern der Variablen zur endgültigen
Form entwickeln. Mit der Farbgebung durch einen integrierten Editor des
Fraktal-Programms Fractint, der an den von der Loesungsmenge der Gleichungen
abhaengigen Farbband-Verknuepfungen Manipulationen ermoeglicht, findet der
Enstehungsprozess nach einem visuellen Abgleich sein Ende.
Technischer Hintergrund
HW: vom 386er - 586er PC selbst gebaut
SW: DOS bis 6.2 und Win9X
Fractint von Version 15.0-20.0 Freeware
KaiPowerShow 1.0 von Metacreations
Selbstgeschriebene Programme+Zufallsgeneratoren
Und natuerliche wie Tippfehler, Rechnerabstürze, Katze, Telefon und liebe
Freunde
Weitere Informationen und viel mehr Bildbeispiele unter:
http://www.fractal-art.com
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Manfed W. Rupp 1972 Copyright: Manfred W. Rupp
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Curriculum vitae:
Manfred W.Rupp
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Since 1993 i work as a fractal artist.
I self called my work as fractal digitalism.
Born February 1956
High School
Self-educated person
Training in type-setter (compositor),
Programmer (Assembly, Basic, Cobol, PL1 ect )
Working as programmer since 1981 in several projects
Love classical music - Mozart, Bach, Beethoven ect.
and artists such as Van Gogh, Escher, Picasso, Cezanne,
Pollock, Monet , Vasarely
Love playing chess and logical games.
Other interests in Chaos (of course), evolution
and philosophie (Peter Sloterdijk, James Lovelock,
Douglas Hofstadter ect.)
And of course love playing with Fractint.
Since 1996 I also play with Photoshop, Micrografx-PP, Corel
Photo-Paint
Ulead ect. My other pictures are primarily composed of fractal
elements.
In Sep.1997 I have had my first exibition with a fractal
installation
in Esslingen Schwoerhaus (near Stuttgart).
Akutell:
11. Juli 2000, 20.00Uhr im
Nachtcafe in München - virtuelle Vernissage: Multimedia-Installation auf mehreren Video-Beamern und Plasma-Displays - sowie Fraktale als Pigmentdrucke und das wohl
erste Fraktal der Edition Nachtcafe als Emaille-Schild ( Auflage 100 Stueck
Format 60cmX45cm ) - mit Lifeschaltungen nach
Japan und NewYork zu anderen Fraktal-Kuenstlern und DJ's.
Motto " Internet Art ". Veranstalter ' itspossible', Ulrich Hartmann.
Andere Mitwirkende:
Wolfgang Lackerschmid: vibraphone
Phillip Frenkel DJ mit eigenen Kompositionen
Volker Ludwig ( Gregor Gravity ) Pantomime
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Projekte und Arbeiten
Themen: Berichte, Kritiken, Diskussionen
Online-Diskussionsforum
Veranstaltungen, Termine, Links
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