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PROJEKTE / PORTRÄTS:
Erich Fritz

Biografie Erich Fritz


"Kunst im Kopf"

"Fritz über Fritz"


2001

Die Schattenspiel-Bilder enthalten als Basis Scanfehler, die aus fehlerhaft gescannten Fotos herauskopiert und weiterverarbeitet wurden.

2002

Die Basis für die Traumschloss- und Drachenbilder bildet eine Collage aus 512 Bilder von Kindern, die aus dem Internet kopiert wurden.
  

"Einblicke - R(h)einblicke"

Gut gelaufen ist die Eröffnung der Ausstellung und des 1. Skulpturenparks im rechtsrheinischen Köln: Mega-Erfolg mit unerwartet hohen Besucherzahlen und einer Wahnsinns-Presse.

2001

Erich Fritz, "The wall", 31 x 42 cm, Digitalkunst, 12/2001

 

Kunst im Kopf

Text: Erich Fritz

Meine Bilder entstehen auch im Computerzeitalter immer noch im Kopf. Die Realisierung mittels Computertechnologie ist verglichen mit herkömmlichen Techniken meist aufwendiger, jedoch das Ergebnis in seiner Vielfalt und Qualität befriedigender. Variationsmöglichkeiten und Weiterentwicklungen in erfrischend unendlicher Zahl fördern und erhalten meine spielerische Kreativität.
Gedanken visualisieren und kommunizieren.

Über Symbolik, Komposition und Farbgebung werden beim Betrachten der Bilder gezielt oder zufällig Denkprozesse beim Kommunikationspartner ausgelöst.
Zunächst werden die Eindrücke visuell aufgenommen. Nach Vergleich und Suche nach übereinstimmenden Mustern werden die "Daten" in positiv oder negativ eingeordnet.
Im positiven Fall werden die aufgenommenen Informationen weiterverarbeitet. Assoziationen führen bei gegenständlichen Bildern mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Übereinstimmung des Ergebnisses und Verständnis der übermittelten Botschaft, da die verwendeten Symbole einfach und weitverbreitet sind. Die Nachricht ist unverschlüsselt, muss nicht übersetzt werden und wird weltweit verstanden. Die Wahrscheinlichkeit der Weiterverarbeitung und die Entstehung neuer Kunst im Kopf des Empfängers ist jedoch gering.

Erich Fritz, "Balance", 45 x 31 cm, Digitalkunst, 12/2001

Neues, Aussergewöhnliches und Schönes schaffen

Eine größere Kreativität erzeugt das Betrachten abstrakter Bilder. Durch die hoch komplexe Verschlüsselung der übermittelten Botschaft besteht selten die Möglichkeit, den vom Künstler gesponnenen Faden aufzunehmen und die Gedanken weiterzuentwickeln. Ohne zusätzliche Erklärung (z. B. über einen Titel) bleibt der Zugang verschlossen. Gerne visualisiere ich die Illusion einer neuen
Irrealität und erfreue mich an unbegrenzten Interpretationen.

Erich Fritz, "Confrontation", 45 x 31 cm, Digitalkunst, 12/2001


Positive Denkprozesse anstoßen

Surrealistische Bilder und Collagen entheben bekannte Elemente ihrem gewöhnlichen Zusammenhang und verleihen ihnen kompositorisch eine neue Bedeutung. Für den Betrachter verständliche Symbole
oder Gegenstände, jedoch mit meist unmöglicher, virtueller Materialstruktur, verwende ich gerne als Transportmittel zum Zugang in die Fantasiewelt meiner Bilder.
Vielfach tauchen menschliche Gestalten auf: gläsern, transparent und rein, quasi durchschaubar oder metallisch, hart und stark, so, wie ich sie am liebsten hätte oder gerne selbst wäre...
Die Illusion einer neuen Realität verlockt den Betrachter über neue Denkprozesse zu phantasiegetriebenen eigenen Kreationen.

Kunst im Kopf ist Kommunikation

Erich Fritz, "Dancer male", 26 x 26 cm, Digitalkunst, 12/2001

Erich Fritz, "Dancer female", 26 x 26 cm, Digitalkunst, 12/2001


Fritz über Fritz

Text: Erich Fritz

Geboren 1954 in Köln, Maschinenbau-Konstrukteur, Informatiker und künstlerischer Autodidakt

Bis 1988 habe ich viele konventionelle künstlerische Techniken erprobt. Dann wandte ich mich auf Anregung von Prof. Kasper König dem Computer als neuem kreativen Medium zu. Maus und Tastatur
ersetzen seitdem Pinsel und andere Werkzeuge.

Erich Fritz, "Domain", 39 x 27 cm, Digitalkunst, 12/2001


Von High-Tech beeinflußt, jedoch sonst autark und bewusst autodidaktisch entwickele ich mein künst-lerisches Werk. Neben digitalen Collagen und freien abstrakten Arbeiten entwerfe ich mit drei-dimensionalen Renderprogrammen surreal inspirierte Illusionen mit symbolischem Charakter. Eingearbeitet wird auch Fotomaterial, das auf vielfältige Weise verfremdet wird. Präsentiert werden die Bilder mit allen zur Verfügung stehenden innovativen Drucktechniken und Materialien. Die Formate reichen von der Scheckkartengröße auf Aluminium bis zur hundert Quadratmeter Leinwand.

Erich Fritz, "Golden cheese", 27 x 20 cm, Digitalkunst, 12/2001

Eine stilistische Festlegung behalte ich mir entgegen aller Einwände konservativer Kritiker weiterhin vor. Ich habe jedoch hinsichtlich meiner persönlichen und auch der interessanten Entwicklung der Technik kaum Hoffnung auf einen Stil(l)stand meiner kreativen Entwicklung.

Erich Fritz, "Point of view", 30 x 24 cm, Digitalkunst, 12/2001

2002

Seit drei Jahren pflege ich erfolgreich mein Faible, grosse und an sich schon aussergewöhnliche Räumlichkeiten durch meine Bilder, Installationen und Ideen in "Verwunschene Räume" zu verwandeln. Die Kommunikationsbeziehungen der Werke im, in und aus dem Raum ist für mich sehr unterhaltsam und bereitet mir grosses Vergnügen.

Erich Fritz, "Baumschloss Ensemble ", 204 x 78 cm, Digitalkunst, 04/2002

Obwohl es scheint, dass die digitale Kunst noch nicht die Aufmerksamkeit der Kunstwelt findet, die sie verdient, halte ich seit nunmehr vierzehn Jahren stinguent an dieser relativ jungen Kunstform fest und glaube daran, dass sie sich in den nächsten Jahrzehnten ebenso etablieren wird, wie vormals die Fotografie.

Erich Fritz, "Der Drachen", 192 x 152 cm, Digitalkunst, 04/2002

Ich habe meine Werke seit 1988 in 33 nationalen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt. Hierbei habe ich beachtliches Interesse bei einem ständig anwachsenden Publikum geweckt.
Meine Arbeiten sind auf einer Vielzahl renomierter Kunstserver weltweit verbreitet (siehe auch http://www.digital-art-fritz.de.vu). Einladungen zu Ausstellungen und Kunstmessen in England, Finnland, Italien, Libanon, Schweiz, Spanien und den USA liegen mir vor.

Erich Fritz, "Der Schatten des Drachen", 200 x 136 cm, Digitalkunst, 02/2002

Im Januar 2000 habe ich die Initiative "Kultur Raum Rechtsrhein - the art network" gegründet, eine Institution zur Erschliessung von Kulturraum und Förderung der Kultur im rechtsrheinischen Kölner
Raum.

Erich Fritz, "Geburt des Drachen", 192 x 132 cm, Digitalkunst, 04/2002

Mit einem Teil dieser Gruppe realisierte ich im September 2000 die Ausstellung "Wasser ist Leben" mit insgesamt zehn Künstlern im Rahmen eines Kölner EXPO-Projektes zum Thema Wasser. Es war ein grosser Erfolg.

Anlässlich der Medien-Messe im Oktober 2001 installierte ich drei digitale Grossformatdrucke in einer
Messehalle aus den 50iger Jahren (5.000 Quadratmeter 10 Meter hohe weisslackierte Stahlträger-konstruktion mit Ausblick auf einen alten Park): "Communication with a park".

Im Mai 2002 wurde die Eröffnung des 1. Skulpturenparks im rechtsrheinischen Köln mit 25 Künstlern aus dem Grossraum Köln realisiert: "Einblicke - R(h)einblicke". Auch diese Konzeption wurde nach 1 1/2-jähriger Vorbereitung mit aussergewöhnlichem Erfolg umgesetzt (siehe auch http://www.rheinblicke.de.vu). Die Ausstellung ist bis zum 30.09.2002 zu sehen, geöffnet 7 x 24 Std., Eintritt frei: Historischer Schlosspark Köln-Stammheim, Stammheimer Hauptstr. 67, 51061 Köln.

Erich Fritz, "Traumschlösser Fluegel links", 145 x 90 cm, Digitalkunst, 05/2002

Erich Fritz, "Traumschlösser Fluegel rechts", 145 x 90 cm, Digitalkunst, 05/2002

Meine geplanten Projekte und Ausstellungen für die Zukunft sind:
"Rheinreise der Wasserriesen", "Auktion für Waisenkinder" und "Global mobil delights" und īmal sehen, was sich sonst noch so bewegen lässt...

Erich Fritz 2002

"Einblicke - R(h)einblicke" 19. Mai bis 30. September 2002

http://www.rheinblicke.de.vu

Erich Fritz, "Traumschlösser" (Installation), K. A., Digitalkunst, 05/2002, ausgestellt in: "Einblicke - R(h)einblicke"

Gut gelaufen ist auf jeden Fall die Eröffnung der Ausstellung "Einblicke - R(h)einblicke" und des 1. Skulpturenparks im rechtsrheinischen Köln. Nach 1 1/2jähriger Vorbereitung war der Lohn der Arbeit ein Mega-Erfolg mit unerwartet hohen Besucherzahlen und einer Wahnsinns-Presse.

Presseberichte und -notizen zur Ausstellung im pdf-Format:





Weitere Infos zur noch laufenden Ausstellung unter: http://www.rheinblicke.de.vu



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