NOW OPEN FOR OFF SEASON
Endzeiten in der Gegenwartskunst
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Das titellose Titelbild der Ausstellung von Bettina Düesberg, Foto: Arnd Moritz
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Eine Ausstellung vom 16. Juli bis 22.August 2010
im Fichtebunker, Fichtestraße 6, 10967 Berlin
Endzeit ist zeitlos. Natürlich, politisch, psychologisch, kunsthistorisch und künstlerisch. Ein Thema mit Tradition und ohne Verfalldatum. An einem Fluchtort vor dem stets Prophezeiten zeigen 25 Künstler wie sie das Thema über Katastrophe, Krise, Terror und Leid begreifen und verarbeiten.
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Eingang zum Bunker, Foto: Arnd Moritz
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Der Kreuzberger Fichtebunker im Graefe-Kiez ist ein Besuch wert. Im Inneren eines Gasometers entzieht er sich suchenden Blicken. Als Industriebau, nach einem ursprünglichen Bauplan Schinkels für eine Rundkirche 1874 bis 1876 entstanden, diente dieser der Versorgung der Straßenbeleuchtung. Erst in den 40er Jahren wurde er zum Bunker umfunktioniert. Nach Ende damaliger Endzeit entstand ein Wohnheim in ihm. Später diente er dem Berliner Senat als Reservelager. Zukünftig wird er als Ausstellungsraum
der museumsWERK gmbh genutzt werden, auf dessen Dach Exklusivappartements errichtet wurden.
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Markus Hoffmann: Sanctuary, Foto: Arnd Moritz
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now open for off season - Endzeiten in der Gegenwartskunst präsentiert Arbeiten von Studenten der Berliner und Dresdner Kunsthochschulen und Berliner Künstlern und setzt einen Anfang:
Die zirka 40 Werke umfassende Ausstellung wurde von der Seminargruppe Kuratorische Praxis des Kunsthistorischen Institutes der Freien Universität Berlin unter Federführung der Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin Anna-Carola Krausse realisiert. Die Ausstellung selbst setzt den Anfang für einen Ort, in dem Kunst ihren Raum findet, der sich seiner Zeiten nie sicher sein kann.
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Die Künstler
Natalie Becher, Tina Beifuss, Martin Bothe, Bettina Düesberg, Andreas Greiner, Lars Greßmann, Markus Hoffmann, Anne Duk Hee Jordan, Felix Kiessling, Henning Kles, Peter Krüger, Rober Lange, Hilarion Manero, Regina Nieke, Monika Ortmann, Janosch Parker, Philipp Rödel, Daniel Rode, Florian Schmidt, Diana Sprenger, Moritz Stumm, Lars Teichmann, Mikka Wellner, Kan Yamamoto, Wolfgang Zandt
malen der Endzeit jene Zeitlosigkeit ins Gesicht, um die der Mensch sich stets bemüht, um sie jedoch letztlich dem Ende selbst zuzubilligen. Künstler sind da keine Ausnahme, wenngleich es einigen von ihnen gelingen mag, zu spiegeln, was zu erkennen so schwierig ist. Der im Ende larvierte Anfang mag da nur Trost sein, denn sicher sein wird es vorerst nicht, dass der Mensch des Menschen Ende nicht endzeitmäßig zu werden vermag. Für einen kurzen Augenblick schaut es mit seinen vielen Gesichtern seinen Machern ins Gesicht, in einem Bunker in Kreuzberg in Berlin.
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Tina Beifuss: Tür ohne Raum, Foto: Arnd Moritz
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now open for off season
Endzeiten in der Gegenwartskunst
Öffnungszeiten
Do-So, 15-21 Uhr, Eintritt frei
Raumtemperatur 13-15 °C
Medienarbeit
Tina Gebler
Tel: 0163 7 830 476
endzeit.presse@gmail.com
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Arnd Moritz, red, 13. August 2010, arnd.moritz@web.de ID 00000004768
Weitere Infos siehe auch: http://www.arndmoritz.de
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