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Ausschreibungen | N E U ** N E U
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Theater || Ausschreibung endet
04279 Leipzig

Leipziger Tanztheater sucht Tanzpädagogen (m/w)

Zum Ausbau der Juniorcompany des Leipziger Tanztheaters (LTT) suchen wir im Rahmen unseres Residenzprogrammes zum 01.01.2013 auf Honorarbasis

einen Choreograf/Tanzpädagogen (m/w) für zeitgenössischen Tanz


Aufgaben- und Tätigkeitsbereich
Trainings- und Probenarbeit mit einer Klasse der Juniorcompany
Umfassende Betreuung der Klasse
Entwicklung einer Choreografie für die Klasse im zeitgenössischen Stil
Durchführung eines kommunalen Projektes

Qualifikation und Profil
Abgeschlossene Berufsausbildung oder Hochschulabschluss oder langjährige Erfahrung im künstlerischen Bereich
Hohes Maß an sozialer Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit
Kreativ, motiviert, engagiert und teamfähig
Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen

Vergütung
Honorar 500,- Euro/Monat

Befristung
01.01.2013 bis vorerst 30.06.2013


Senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen ausschließlich per E-Mail an emely.rossner@leipzigertanztheater.de
 Bewerbungsschluss: 30.10.2012

Bei Fragen können Sie sich unter der Telefonnummer 0341-3385530 an Emely Roßner wenden. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie auch unter www.leipzigertanztheater.de.

LEIPZIGER TANZTHEATER E.V.
Johannes-R.-Becher-Straße 22 04279 Leipzig

E-Mail: emely.rossner@leipzigertanztheater.de
Internet: www.leipzigertanztheater.de

http://www.leipzigertanztheater.de
emely.rossner@leipzigertanztheater.de


Leipzig, 09. Oktober 2012
ID-Referenz:
http://www.kultura-extra.de/ausschreibungen.php?pid=84
Input-Date: Monday October 31st, 2011 09:01 AM



Kunst || Ausschreibung endet November_2012
10785 Berlin

6 Meter vor Paris.

159 objektive Fotografien von Eustache Kossakowski

Eröffnung: 21. September 2012
Ausstellungsdauer: 22. September – 24. Oktober 2012
Kuratorinnen: Anka Ptaszkowska und Marika Kuźmicz

Das Freie Museum Berlin präsentiert vom 21. September bis 24. Oktober 2012 die Fotoserie „6 Meter vor Paris. 159 objektive Fotografien von Eustache Kossakowski“. Die Serie umfasst titelgemäß 159 Werke des polnischen Künstlers Eustache Kossakowski. Seine Arbeiten zeigen Aufnahmen von Straßenschildern, die sich 6 Meter vor Paris befinden. Damit gewährt der Künstler den Betrachtern einen außergewöhnlichen Blick auf die Stadt Paris in den 70-er Jahren.

1971 kam Kossakowski auf die Idee eine Reportage über die Stadt Paris zu machen - und zwar nach einem vorher festgelegten Verfahren. Er fotografierte alle 159 Straßenschilder mit der Aufschrift PARIS, die sich an der Stadtgrenze zu Paris befinden, aus einer Entfernung von sechs Metern. Die Schilder sind jeweils im Zentrum der Bilder platziert, während die Fotografie der sie umgebenden Wirklichkeit ein Werk des Zufalls ist. Paradoxerweise erwies sich die Fotoserie als überzeugende, obgleich verblüffende Reportage über Paris und war als solche erfolgreich. Man schrieb damals: „Die Schilder mit der Aufschrift PARIS rufen den Mythos dieser Stadt in Erinnerung, während ihre Umgebung sie entmystifiziert.“ Nach 40 Jahren stellen die Fotos aus dieser Serie ein kostbares historisches Zeugnis der städtischen Wirklichkeit der 70-er Jahre dar.

Bereits vor einem Jahr wurden im Rahmen der Ausstellung „Konzept-Fotografie aus Polen” Werke aus derselben Fotoserie von Eustache Kossakowski im Freien Museum präsentiert. Der Konzeptualismus ist eine Kunstrichtung, für die der Schaffensprozess am wichtigsten war und in der Konzept und Idee den künstlerischen Gegenstand dominierten. Die Künstler verwarfen den Vorrang des Gegenstandes vor der Idee und betonten zugleich den intellektuellen Charakter des künstlerischen Schaffens. Außerdem beschäftigt sich die konzeptuelle Fotografie mit Fragen nach Wesen und Rolle der Fotografie, sowie deren Möglichkeiten und Grenzen. Kossakowski erforschte die Möglichkeit der Fotografie unter dem Aspekt der objektiven Registrierung. Im Rahmen seiner Untersuchung definierte er „6 Meter vor Paris” als eine objektive Reportage über die Stadt Paris. Die Objektivität beruht sowohl auf der gleichen Entfernung, die zu jedem Stadtschild eingenommen wurde, als auch auf der Neutralität, die durch die Frontalaufnahme erzeugt wurde. Die Festlegung der Regeln verdeutlichen, dass es dem Künstler vorrangig um die Idee und Konzeption seiner Arbeit geht und weniger um die Ausführung.

Die Serie wurde 1971 im Musée des Arts Decoratifs (Pavillon Marsan, Musée du Louvre) gezeigt und feierte dabei in Frankreich großen Erfolg. Danach wurde sie im Moderna Museet in Stockholm und in Galerien und Museen Europas gezeigt. Zurzeit befindet sich eine Edition dieser Serie in den Sammlungen des Fotografiemuseums Musée Nicéphore Niépce in Chalon-sur-Saône und eine andere in den Sammlungen des Musée Carnavalet in Paris.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Tübinger Verlag NOUS veröffentlicht wird. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem französischen Kunstverein EKO, der polnischen Stiftung Arton und dem Freien Museum Berlin realisiert.


http://www.freies-museum.com
ID-Referenz:
http://www.kultura-extra.de/ausschreibungen.php?pid=83
Input-Date: Thursday December 08th, 2011 11:01 PM





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